Bikepacking in Schottland (Isle of Skye, Äußere Hebriden)

Juli 5, 2022

Drei Wochen allein mit Gravelbike und Zelt durch Schottland. Ein Traum, den ich mir im Frühjahr 2022 erfüllte.

Erinnere ich mich zurück an meine Schottlandreise kommen mir nicht unmittelbar ein Stapel an Höhepunkten in den Sinn. Natürlich gibt es sie zu Hauf – meist landschaftliche Weitblicke, oft herrliche Schlafplätze, tolle Pässe, freudvolle Momente auf leeren Straßen, schwappende Seen und wunderbare Begegnungen. Auch: blauer Himmel. Sehr viel blauer Himmel.

Was mir – zumindest auf der Gefühl-Ebene – viel direkter in den Sinn kommt, ist eine tiefe Freude. Ein gewisser Stolz, diese Tour tatsächlich unternommen zu haben. Wir träumen viel, beneiden im Guten oder auch im Schlechten andere und finden meist doch rechtzeitig Ausreden, um uns Abenteuern nicht tatsächlich zu stellen. Ich bin dankbar für diesen mutigen Moment, in dem ich konsequent den Flug gebucht habe. Alles weitere war Kür, denn mit dem Ticket im Mailpostfach war klar: Es wird wahr!

War das wirklich ich!?

Jetzt, gut 6 Wochen nach meiner Rückkehr erinnere ich mich oft an Schottland. Wenn ich die Bilder sehe, kann ich es häufig nicht ganz fassen, dass tatsächlich ich dort war. Dass wirklich ich diese Bilder gemacht habe, die ich bei anderen unweigerlich (im Guten) beneiden würde. Subtiler, aber noch häufiger muss ich an Schottland denken, wenn ich wieder auf dem Rad sitze: Selbst jetzt passiert es mir noch nahezu jedes Mal, dass ich einen Moment zögere und versucht bin, auf der linken Seite zu fahren. Es fühlt sich falsch an, mit dem Rad auf die rechte Straßenseite einzubiegen. Warum sich das so lange hält? Ich weiß es nicht, aber dieser Augenblick der Verwirrung ist ein wohlig-amüsantes Gefühl.

Wie viel Glück kann man haben?

Ich bin dankbar für so viel. Für das Wetter, für den Wind, für die Begegnungen, die unfallfreie Fahrt. Dafür, wie sich alles gefügt hat. Dass ich so wunderbar mit dem Allein-Radeln zurecht kam, dass Bike und Ausrüstung den Flug (nahezu) unbeschadet überstanden hat. Auf eine gewisse Weise bin ich auch dankbar für das wirklich harsche Wetter an den letzten Tagen, es hat mir doch so einiges abverlangt und mir recht eindrücklich gezeigt, wie es hätte auch sein können. Nur das C-Souvenir, das ich mir kurz vor Abflug noch einfing, hätte nicht sein müssen. Aber auch eher, weil es halt genervt hat – im Grunde bin ich auch da unendlich dankbar, von einem kritischen Verlauf oder Langzeitfolgen verschont geblieben zu sein.

Zufrieden

Denke ich so darüber nach, bin ich sogar dafür dankbar, dass ich momentan nicht unbedingt den Drang verspüre, sofort wieder aufzubrechen. Die Idee mit Neuseeland schwirrt weiter im Kopf, aber auf der anderen Seite ist es auch ein schönes Gefühl, einfach “satt” und zufrieden zu sein. Es hätte kaum besser laufen können, dem bin ich mir bewusst. Diese Reise war ein Geschenk!

Hier den gesamten Routenverlauf (komoot) ansehen

Einige Fragen rund um die Schottlandreise beantworte ich unterhalb der Bildergalerie!

Fragen zum Bikepacking: allein als Frau mit Zelt durch Schottland (Äußere Hebriden, Isle of Skye)

Während meiner Reisedokumentation auf Instagram sammelte ich alle aufkommenden Fragen und beantworte sie hier noch einmal:

Wie hast du die Radtour geplant?

Ich habe die Tour im Vorhinein auf komoot geplant und dort dann damit auch angepasst. Navigiert habe ich mit meinem Wahoo Elemt. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie diese Reise ohne komoot funktioniert hätte 😅🙈

Welchen Schlafsack hattest Du dabei?

Ich hatte den Helium 400 von Mountain Equipment dabei – allerdings aus einem Missverständnis heraus: Ich dachte mein bisheriger Sommerschlafsack sei ein Helium 250, in Realität ist es aber ein Glacier 450 (-1 Grad Komforttemperatur). Der Helium 400 hat eine Komforttemperatur von 0 Grad, das war mit Baumwoll-Inlay zu kalt. Mit einem zweiten ging es dann. Ich denke ein Schlafsack bis ca. -5 Grad (Glacier 750 (-6 Grad Komforttemperatur) oder Helium 600 (-5 Grad)) wäre es ideal gewesen.

Welches Zelt hattest du beim Bikepacking in Schottland?

Ich hatte mir extra für Schottland das Vela Extreme I von Exped gekauft. Es ist sehr schnell aufgebaut (wenn man das System mal checkt, eine Anleitung war nämlich nicht dabei und der Spannmechanismus für mein Verständnis echt nicht selbsterklärend), bietet innen viel (trockenen) Platz für Gepäck, ist sehr stabil in Wind und Regen und hat insgesamt einen sehr sehr guten, zuverlässigen Eindruck hinterlassen. Es ist vom Packmass und Gewicht her schon eine etwas andere Nummer als das Mira I mit dem ich sonst unterwegs bin, aber trotzdem noch extrem klein packbar (eine Gabeltasche war damit gefüllt). Für harsche Bedingungen würde ich es immer wieder nehmen! Für größere Menschen (ich bin 1,65m) ist es aber meiner Einschätzung nach eher nichts wenn es mal stürmt (Zelttuch im Gesicht) oder regnet (Schlafksack wird nass).

Welche Radtaschen hattest du dabei?

Ich hatte über das vergangene Jahr mir das Set von Ortlieb gekauft. Die Arschrakete (“Seat Pack”) ist super bewährt, auch wenn ich insgesamt das System von zB Vaude da besser finde (das Gerüst bleibt dort am Rad, man nimmt dort nur den Packsack raus. Für diese Tasche ist aber bei mir zu wenig Platz zwischen Rad und Sattel und die von Ortlieb sitzt einfach ultrastabil, das ist viel Wert. Und ich liebe die Gummis oben drauf. Die Tasche sitzt bei mir extrem fest, es wackelt nichts und den Sturz hat sie auch problemlos ausgehalten. Es zeigen sich nach mehreren längeren Radreisen auch bisher keine Abnutzungserscheinungen. 

Die Oberrohrtasche (“Framepack RC”) passt so einigermaßen in meinen kleinen Rahmen (Focus Atlas in S) und ist irgendwie ein rechtes Gefrickel beim Schließen. 

Die Lenkertasche ist extrem praktisch mit dem Toploader (»Handlebar Pack«)– sie passt auch voll gepackt (gerade noch) an meinen schmalen Lenker ohne das Schalten zu beeinträchtigen. Aber auch die ist fix montiert und man kann sie nicht abnehmen, das ist manchmal etwas unpraktisch. Das Accessories-Bag passt leider nicht auf die Handlebar-Tasche, deshalb hängt vorne mit Reepschnüren eine andere kleine Tasche, in der meine Kamera war. 

Die Gabeltaschen (“Fork Pack”) sind sehr sehr praktisch gewesen – ich konnte immer noch freihändig fahren, wie cool ist das!

Ist mal was kaputt gegangen?

Nein, weder am Rad, an den Taschen noch an der Ausrüstung. Ich hatte von einem Sturz ein recht blaues Bein und das Knie hat wegen einer asymmetrischen Belastung an einem sehr langen Tag die restliche Zeit etwas geschmerzt, aber sonst ging alles gut!

Hast du mal Angst allein gehabt?

Nein. In Glasgow wurde mir einmal hinterhergepfiffen, das ist für mich Landei schon extrem übergriffig und ungewohnt, aber unterwegs hatte ich nie einen Moment der Angst oder des Unwohlseins. Höchstens vielleicht ganz kurze Momente mit Angst um meine Ausrüstung – etwa nach dem Sturz (Taschen noch alle heil?) oder bei der stürmischen Nacht (hält das Zelt?).

Bist du gerne allein unterwegs?

Normalerweise machen die Menschen, mit denen ich unterwegs bin, für mich einen erheblichen Teil des Erlebnisses aus. Deshalb hadere ich auch immer ein Stück mit dem Gleitschirmfliegen, weil man da die Erlebnisse nicht direkt teilen kann. Beim Radeln bin ich seltsamerweise echt gerne allein unterwegs, weil ich dann ganz nach meinem eigenen Rhythmus handeln kann. Wenn sich aber eine passende Reisebegleitung anbietet, fahre ich aber sehr gerne auch zu zweit!

Der übelste Moment auf Deiner Reise?

A) Eine Nacht mit unerwartet starkem Wind. Ich hatte weniger Sorge um das Zelt, aber mich haben die ganze Nacht üble Alpträume begleitet, die zu der Situation gepasst haben. Das war echt mühsam. B) Das Ankommen an meinem Zielort (Castlebay, Südspitze Äußere Hebriden). Man malt sich das ja immer ganz wunderbar aus, in Wirklichkeit war es ein grauer, stürmischer Tag, kein Café hatte geöffnet, das ganze Dorf war furchtbar trist und ich habe mich das einzige Mal wirklich einsam und  frustriert gefühlt.

Wieso eigentlich Schottland?

Ich hatte zu Studienzeiten immer die Äußeren Hebriden auf meiner Reisewunschliste, diesen Punkt aber nie angepackt. Im Winter hatte Komoot auf der Startseite die Rad-Durchquerung der Inselgruppe auf der Startseite – da kam die Idee auf. Und wenn man schon mal dort ist, könnte man ja auch gerade noch die Isle of Skye besuchen… und die Westküste… und… 😉

Hast du viel gemalt? Wann hast du angefangen?

Ich habe ganz ohne Druck versucht zu malen, ja. Das ging meist nur, wenn ich schon einen Zeltplatz gefunden und dann noch viel Zeit und Ruhe im Kopf hatte. Dann war es aber eine herrliche Art sich mit der Landschaft und der Reise selbst auseinanderzusetzen. Am Ende entstanden 19 Bilder im Sketchbook und etwa zehn Postkarten. Angefangen habe ich vor etwa sechs Jahren – mein Ziel war es immer, eine Reise ohne Kamera festhalten zu können. Ich bin noch auf dem Weg dort hin, aber sehr zufrieden damit, wie weit ich schon gekommen bin. Ich übe allerdings auch sehr viel, das ist nicht einfach nur Talent. Und es gibt immer noch oft Tage, an denen ich frustriert bin, weil es nicht so richtig klappt.

Gab es Probleme mit dem Zelten?

Die Suche nach einem passenden Zeltplatz war im Rückblick nie ein echtes Problem, innerhalb einer halben Stunde fand sich eigentlich immer ein guter Platz. Manche Abschnitte haben aber sehr hohes Gras und Gestrüpp, das macht es teilweise etwas schwer. Es gab aber nie Momente mit bösen Blicken oder sich ungewollt-fühlen.

Wasserversorgung in Schottland auf Radreise?

Die war schwieriger als ich dachte. Da bin ich von den Alpen einfach verwöhnt. Ich habe gegen Abend meist 1,5l Wasser sicherheitshalber gebunkert, die waren häufig auch nötig. Ein Wasserfilter, um Wasser aus Seen und Bächen (die laufen sehr häufig durch Schafweiden) trinken zu können, war echt Gold wert. 

Wie war das Wetter an der Westküste von Schottland?

Unfassbar gut. Ich habe erst auf den letzten Tagen erlebt, wie übel es sein kann. Dann trifft „übel“ allerdings ganz gut, wobei ich mit der Zeit mehr Respekt vor Wind als vor Regen entwickelt habe.

Ging das gut mit dem Fahrrad im Flugzeug?

Auch da hatte ich glaube ich einfach großes Glück. Ich hatte nur eine weiche Radtasche, die ich mit meiner Ausrüstung ausgepolstert habe. Die aufblasbare Matratze hat leider den Hinflug nicht überlebt, das Rad kam aber beide Male vollkommen heil an! Die Tasche habe ich bei einem Outdoorladen bunkern dürfen, mit denen ich vorher Kontakt hatte. Keine Ahnung ob so eine freundliche Geste in Deutschland denkbar wäre 🙈

Welche Schuhe hattest du dabei?

Ich hatte halbhohe Zustiegsschuhe von Lowa (Explorer II) dabei – die haben eine feste Sohle zum Radeln und taugen auch für Wanderungen auf feuchtem oder alpinen Untergrund. Es war eine gute Wahl!

Viel Verkehr auf dem NC500?

Der Verkehr war wirklich schräg. Zwischen Glasgow und der Isle of Skye waren die Autos extrem rücksichtsvoll, auf der Isle of Skye eigentlich auch noch – nur auf der NC500 war’s teilweise schon echt eng und rücksichtslos. Auf den Äußeren Hebriden empfand ich es auch eher stressig, weil dort – im Vergleich zu Skye – die Autos nicht auf die Idee kommen, auf Single Track Lines auf Radfahrer zu warten. Wenn einem dann der Wind mit 50km/h entgegensteht und die Autos einen zum Anhalten nötigen, zehrt das an den Nerven…

Welche Menschen/Begegnungen sind dir im Kopf geblieben?

Ooooh, so viele! Die beiden wunderbaren Menschen von @saddlestories natürlich, dann Alberto, bei dem ich das erste Mal in meinem Leben verstanden habe, weshalb Menschen Motorrad fahren, Hillary, die mich mit ihrer spontanen Frühstückseinladung zum Weinen brachte, der Franzose in Portree, der sich ehrlich und rührend über das sonnige Wetter echauffierte (ich wollte Nebel und Nieselregen!), ungefähr alle Menschen am Applecross-Pass, die mich so ungläubig und ehrlich gefeiert haben, Christine, die Betreiberin vom HebHostel – ungefähr die beste Gastgeberin meines Lebens, Daniela, mit der ich so genial Essen war, während sie mit Schweizer Gelassenheit auf ihr verschwundenes Gepäck gewartet hat… ach… die Liste ist endlos.

Sind die Menschen in Schottland wirklich so nett?

Ich würde sagen: Ja. Keine Ahnung wie sehr das mit „allein radelnde Frau“ zusammenhängt, aber auf dutzende tolle Schotten kam nur ein einziger unfreundlicher. Und der hatte bestimmt irgendeinen Grund…

Dein Highlights auf der Isle of Skye?

Für mich persönlich das Neist Point Lighthouse.

Dieser Ausblick…

Was war der schönster Abschnitt?

Insgesamt gesehen die Isle of Skye, aber da hatte ich halt auch extremes Wetterglück.

Wie viel Kilo Gepäck hattest du?

Ich weiß es nicht, ich schätze im Durchschnitt etwa 15 Kilo. 

Hattest du mal Probleme mit dem Rad?

Keine! Nada! Ich bin so dankbar für die super Beratung der Jungs bei Alpsee Bikes, vor allem die Tubolino-Schläuche haben sich vollkommen bewährt. Ich hatte keinen einzigen Platten! Bei der nächsten Tour am Meer würde ich allerdings Kettenöl mitnehmen.

Viele hatten geunkt, ob das Fahrrad wohl heil ankommen würde in so einer weichen Transporttasche. Das Rad schon, die Lieblings-Matte allerdings nicht…

Wie hast dus mit dem Essen gemacht?

Ich habe abends häufig Trekkingnahrung gegessen, einfach weil ich es auch mag, mit warmem Essen im Zelt zu sitzen. Spätestens aus den Äußeren Hebriden wäre es aber auch mit Essengehen etwas eng geworden, es gibt dort nicht so viele Restaurants und viele scheinen der Pandemie zum Opfer gefallen zu sein…

Was hat dich am meisten überrascht?

Coole Frage! Hm. Ich denke das Wetter. Die schlechte Wasserversorgung. Die Gar-Nicht-So-Wooow-igkeit der südlichen Äußeren Hebriden. Dass ich während der Reise doch ziemlich unter Druck stand und wie viel ich über alles mögliche (Route, Verpflegung, Übernachtungsort, Wetter) permanent gegrübelt habe. Hillary mit ihrer Frühstückseinladung. Die verrückte Leichtigkeit, mit der ich den Applecross hochgeflogen bin. Dass nie irgendwas mit meinem Bike war. Der geniale Siebträger-Espresso gegenüber der Talisker Distillery.

Bist du ganz alleine unterwegs gewesen oder mit Partner/in?

Ganz alleine. Und ich fands genial!

Welches Fahrrad fährst du und wie viele Kilometer waren es am Tag?

Ich fahre das Atlas 2.9 von Focus und bin am Ende etwa 60-70 Kilometer am Tag gefahren. Einmal auch nur 40 (hat sich angefühlt wie 120) und einmal 120 (hat sich angefühlt wie 40).

Wie war das Verhältnis mit Regen? 1x täglich?

Die ersten zwei Wochen hatte ich keinerlei Regen, ja nicht mal nennenswert Wolken. mit der Zeit hat sich aber für mich auch herausgestellt, dass Wind der größere Problem ist als der Regen. Insgesamt hatte ich aber einfach nur riesiges Glück mit dem Wetter, auch wenn es gegen Ende übel wurde.

Bist du mit Schiff oder Flugzeug hin?

Ich hatte relativ lang recherchiert, ob es nicht per Bahn oder Schiff gehen könnte. Es ist aber einfach nur Wahnsinn – ganz speziell wenn man allein reist. Ich bin mit Radtasche und Gepäck nach Florenz gereist, das war schon relativ grenzwertig und da musst ich nur zweimal umsteigen. Nach Glasgow oder Oban wäre es viel öfter gewesen. Mal ganz von Preis und Zeitbedarf abgesehen… Mit dem Flugzeug war es unheimlich simpel, angenehm (Lufthansa!) und verhältnismäßig günstig, das ist schon irgendwie schade… 

Ich habe von anderen gehört, dass es dort eine Zeckenplage gibt?

Das habe ich bei anderen auch mitbekommen, ich selbst hatte aber nie wirklich Probleme damit. Ich glaube bei meinem ersten Schlafplatz habe ich es nicht gecheckt und mir eine eingefangen, aber an einem Ort, der als verseucht beschrieben war, habe ich selbst keine einzige gesehen. Scheint also auch ein etwas punktuelles Problem zu sein. Aber wachsam sollte man schon sein.

Zelt aufbauen im Regen und die Radklamotten dann wieder »nichtnass« bekommen – wie?

Das Problem hatte ich nicht, da ich mir an den paar regnerischen Tagen teilweise auch ein Hostel gegönnt habe. Ansonsten gibts da kaum Hilfe, aus meiner Sicht bekommt man Nasses nicht mehr einfach so trocken. Ich selbst probiere dann immer, möglichst diszipliniert zu bleiben und alles in Regenklamotten zu erledigen und lieber am nächsten Tag wieder in nasse Klamotten rein, anstatt die Abendklamotten auch noch einzusauen. 

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7 Comments

  • Reply Florian Juli 7, 2022 at 12:15 pm

    Hallo Erika,
    danke für die Eindrücke und die sehr, sehr, sehr, sehr cool Bilder. Da wird man gleich ein bisschen positiv neidisch.
    Eine gute Zeit dir
    Florian

    • Reply ulligunde Juli 13, 2022 at 6:30 am

      Hi Florian! Ich persönlich bin ja ein Fan von ein wenig Neid – der zeigt so schön, was man gerne noch machen würde =)
      Liebe Grüße,
      Erika

  • Reply Beate Juli 9, 2022 at 10:50 am

    Hallo Erika,
    Danke für den tollen Reisebericht. Ich war auch mal auf Skye und wir sind wirklich jeden Tag nass geworden. Landschaftlich wars trotzdem sehr beeindruckend. Wie hats dir eigentlich im Glencoe gefallen?
    Liebe Grüsse Beate

    • Reply ulligunde Juli 13, 2022 at 6:32 am

      Hi Beate, hey wie cool von dir zu hören! Ich freu mich! Den Glencoe NP fand ich persönlich superschön – im Nachhinein hab ich erst mitbekommen, dass man da als Fahrradfahrer angeblich besser einen Bogen rum macht, weil so viel los wäre. Keine Ahnung, zum Sonnenaufgang waren die Straßen leer 😉 Ich glaube dort Bergsteigen zu gehen ist superschön, weil man ja bis ans Meer schauen kann! Wie großartig muss das sein!
      Liebe Grüße,
      Erika

  • Reply Christian Schröder August 14, 2022 at 9:34 am

    Hallo Erika,

    ein wirklich lesenswerter Reisebericht. Scotland, wie cool! Ich habe absoluten Respekt vor den Leuten, die solo unterwegs sind. Egal ob in den Begen, beim Radfahrern oder sonstwo. Allein würde ich es mit „mir selber“ wahrscheinlich gar nicht aushalten und hätte wahrscheinlich auch einen „Wilson“ (Tom Hanks) 😅.

    LG ins Allgäu

    Christian

  • Reply Alban Fenle September 4, 2022 at 8:51 pm

    Hut ab vor deiner Solo-Reise. Sehr schöne Bilder, und vielen Dank für die tolle Beschreibung. Ich habe auf einem Bild ein anderes Zelt gesehen. Würdest du sagen, dass viele andere Radler dort unterwegs sind? Und warst du auch in den Bergen wandern oder klettern während der Zeit? Noch etwas: hast du die Taschen deinem Rad angepasst, oder war das so gewollt? Es sieht nach einer Tour mit sehr wenig Gepäck aus, aber vielleicht ist das so heutzutage mit dem Ultraleichtmaterial.

    • Reply ulligunde September 21, 2022 at 6:08 pm

      Hi Alban,
      ich habe auf der Isle of Skye und den Äußeren Hebriden relativ wenig Radler gesehen – und noch viel weniger mit Zelt. Auf der NC500 waren viele Rennradler, aber die haben zum Einen ein ganz anderes Pensum und die allermeisten sind in Hotels untergebracht.
      Ich war auf der Tour nur ein einziges Mal “wandern” – 300hm bis zum Old Man of Storr. Für andere Unternehmungen war mein Fokus dann doch zu sehr auf dem Vorankommen und noch dazu ist es doch ein etwas unangenehmes Gefühl, sein gesamtes Hab und Gut einfach irgendwo im Gras liegen zu lassen.
      Ich hatte tatsächlich insgesamt wenig Gepäck dabei, aber für mein Verständnis alles, was ich so dabei haben wollte – inklusive großer Kamera und Malzeug. Viel mehr hätte allerdings dann auch nicht mehr aufs Rad gepasst 🙂
      Liebe Grüße!
      Erika

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