Pod(cast)Bus: Der Ausbau

Mai 15, 2020

»Du kannst Dir sehr gerne einen Bus ausbauen, wenn Du das wirklich willst. Ich helf Dir aber nicht!«, das hat der Mann sofort klargestellt. Spoiler: Genau so kam es auch. Und es war gut!

Ein mobiler Ort, an dem die Aufnahmesituation immer die gleiche ist, mit der ich mich nicht in die Privatsphäre meiner Gäste drängen muss und mit dem ich längere Aufnahmereisen machen kann: Die Idee, einen Podcast-Bus zu beschaffen, kam schon nach den ersten Aufnahmen. Und wie das eben im Ulligundschen Leben so ist, stand wenige Wochen später die Idee und nochmals ein paar Monate später ein Bus in der Einfahrt.

Auf Instagram habe ich den Ausbau täglich dokumentiert (siehe Highlights) und währenddessen folgende Fragen gestellt bekommen:

 

Wie lang hat der Ausbau gedauert?

Fiat Ducato L2H2 AusbauDer Ausbau selbst hat 5 Wochen (ca. 20 Arbeitstage) gedauert, wobei ich sicher davon profitiert habe, dass ich etwa einen vollen Monat Zeit für die Planung hatte. Da der Bus erst später bei mir war als gehofft, hatte ich so viel Zeit, dass ich wirklich ALLES bis ins letzte Detail bereits fertig geplant hatte, als der Wagen dann endlich da stand. Das hat sich im Nachhinein extrem ausgezahlt.

Wie viel hat der Ausbau gekostet?

Das Fahrzeug selbst hat brutto 17.000 gekostet, der Ausbau selbst nochmal brutto 6.000 Euro, wobei ca. die Hälfte für die Werkstatt drauf ging (Zweitbatterie, Dachluke, Standheizung).

Hast du die Pläne selbst entworfen? Woher hast du die Inspiration genommen?

Ja, die habe ich komplett selbst entworfen. Inspiration habe ich primär aus YouTube und Pinterest. Allerdings gibt es wenige Busse, die keine Duschkabine/kein WC eingebaut haben, was die potenziellen „Vorlagen“ schon reduziert. Noch dazu war mir ein großer Tisch sehr wichtig, da ich ja dort mit meinen Gästen sitze und ich möglichst weit weg von ihnen sitzen wollte, um einfach eine angenehme, professionelle Aufnahmesituation zu erreichen. Das zahlt sich jetzt in Zeiten von Corona übrigens sehr aus!

Hat Dir wirklich niemand dabei geholfen?

Bei Planung, Dämmung und Möbelbau hat mir niemand geholfen, nein. Das war aber eigentlich ziemlich cool, denn so musste ich mich mit allen Problemen selbst auseinandersetzen und habe gelernt, dass ich in der Lage bin, mich auch in Handwerksthemen einzuarbeiten. Das hat mir ganz persönlich auch ziemlich Selbstvertrauen gegeben!

Geholfen haben mir:

Der Werkstattmensch, der mir Dachluke, Zweitbatterie und Standheizung eingebaut hat. Ich glaube inzwischen, dass ich das auch geschafft hätte, würde es aber jederzeit wieder abgeben, denn so geht der Ausbau schneller von der Hand, der Einbau ist fachmännisch (gerade auch beim Wiederverkauf ein Argument) und es blieb genügend Motivation, den Ausbau in einem Rutsch durchzuziehen. Hätte ich mich zusätzlich auch noch in Metallbearbeitung einarbeiten müssen, wäre alles noch langwieriger geworden…

Der Papa: Hat mir mal die Basics an Elektronik erklärt, angeschlossen habe ich dann die meisten Elektrogeräte aber selbst.

Nach welchen Kriterien hast du das Fahrzeug ausgewählt?

Mir war wichtig, keinen allzu langen Wagen zu haben, weil mir das ziemlich unpraktisch vorkommt. Umso schöner fand ich die Vorstellung, quer im Auto zu schlafen, weil dann weniger Platz für das Bett draufgeht. Schließlich ist der Bus primär um den Tisch herumgebaut, nicht um das Bett.

Wenn man quer drin schlafen will (1,87m Breite ohne Dämmung), kommen nur noch der Fiat Ducato, Citroen Jumper und Peugot Boxer in Frage. Vom Boxer wurde mir so vehement abgeraten, dass der relativ schnell aus der Suche rausfiel. Ducato und Jumper sind quasi identische Fahrzeuge, sie werden im gleichen Werk gebaut. Allerdings werden meines Wissens in den Ducato hochwertigere Teile verbaut, was ihn etwas robuster und langlebiger macht. Ich hätte aber genauso gut einen Jumper genommen, wenn er sich angeboten hätte.

Der Wagen fährt sich ziemlich angenehm, sobald man sich mal an die Breite gewöhnt hat. Er verbraucht allerdings wirklich viel (14 Liter Diesel/100km etwa – NACHTRAG: Das stimmt nicht mehr, seit ich langsam fahre. Momentan liegt der Verbrauch bei 8-9 Liter 🙂 ), was dafür sorgt, dass ich eigentlich nur noch mit 90 km/h reise. Und das ist extrem angenehm, weil es das Reisen entschleunigt. Für schnelle Fahrten in die Dolomiten war der Caddy allerdings wirklich viel angenehmer.

Noch dazu ist es fast unmöglich, als Beifahrer vernünftig zu schlafen, das ging im Caddy super. Die USB-Buchse im Fahrerhaus liefert zu wenig Spannung für das Laden von modernen Handies und die monströse „Handy“(Tablet)-Halterung ist so konstruiert, dass man eigentlich kaum noch was auf dem Display sehen kann. Getränkehalter gibt es auch keinen ordentlichen – also naja, Fahrkomfort sieht anders aus. Ich würde mir den Wagen aber wieder kaufen.

Wie hast du Maß genommen? Schablonen?

Mein Ausbau ist so konstruiert, dass ich ihn Stück für Stück eingebaut habe und damit a) für immer mehr rechte Winkel gesorgt habe und b) bei jedem weiteren Schritt wieder neu und exakt Maß nehmen konnte. Es ist völlig unmöglich, von irgendwelchen Ducato-Konstruktionsplänen etwas vernünftig zu planen – das Auto hat einfach ungefähr keinen einzigen rechten Winkel.

Schablonen habe ich primär für die Küchenrückwand gebraucht, die ist wirklich an die (nicht rechtwinklige) Fahrzeugwand angepasst. Alles andere sind quasi freistehende Module, die nur an bestimmten Stellen an die Fahrzeugwand montiert sind.

Warum kein Hochstelldach?

Das wäre wohl bei einem Ducato ein ziemlicher Preis-Hammer geworden. Habe ich nicht groß drüber nachgedacht, obwohl ich das Hochstelldach bei unserem VW-Bus damals sehr gemocht habe.

Wie läuft das mit der Zulassung/TÜV?

Noch bevor ich mit dem Ausbau angefangen habe, bin ich zur DEKRA in Kempten und habe die Pläne besprochen. Speziell das OK, dass ich Holz verarbeiten darf (das ist oft kritisch, weil es bei einem Unfall splittert, mit Originaltrennwand ist das aber ok) und das OK, dass ich keine Gasprüfung brauche, wenn die Gasleitung zwischen Gasflasche und Gaskocher maximal 40cm beträgt, war mir wichtig.

Ansonsten gab es noch ein paar weitere Hinweise (Einstiegshöhe maximal 50cm, ansonsten braucht es eine Trittstufe, keine scharfen Kanten, Wasser interessiert ihn nicht) und die Abnahme war dann sehr schnell und einfach gemacht. Hat insgesamt ca. 120 Euro bei der DEKRA und nochmal 15 Euro (etwa) bei der Zulassungsbehörde gekostet.

Wie hast du das mit Gas bzw der Kochstelle gelöst?

Mein Herd ist nah an der Türe verbaut, sodass alles gut abziehen kann (die meiste Zeit ist man ja mit so einem Bus dann doch bei schönem Sommerwetter unterwegs). Die Gasflasche sitzt direkt drunter, sodass ein 40cm-Schlauch zwischen Gasflasche und Gaskocher reicht. Damit spare ich mir die zweijährige (teure) Pflicht-Gasprüfung.

Die Gasflasche selbst ist stramm fixiert, sodass sie sich nicht bewegen kann. Noch sicherer wäre es mit einem luftdichten Gaskasten, den baue ich evtl. noch nachträglich ein. In ziemlicher Nähe zur Gasinstallation habe ich einen Gasmelder, der nicht nur Propan, sondern z.B. auch KO-Gas meldet. Das ist das Gas, das in manchen Gegenden von Kriminellen in die Busse eingeleitet wird und die Insassen narkotisiert, sodass in Ruhe der Bus ausgeräumt werden kann.

Wie hast du das mit dem Wasser gelöst? /Hast du Warmwasser z.b. zum Duschen?

Ich habe absichtlich keine Wasserleitungen im Bus, da diese a) im Winter einfrieren können und b) Pumpen (zumindest in unserem VW-Bus damals) gerne mal kaputt gehen. Ich hatte kurz über eine manuelle Pumpe zum Treten nachgedacht, aber letztendlich hat man dann wieder eine Leitung.

Meine Lösung nun ist eine 5l-Edelstahlkanne, die über dem Waschbecken steht (»Gravity Sink«). So habe ich immer gutes Trinkwasser, das nicht in Plastik gelagert war und muss nur einen Hahn öffnen, aus dem dann ganz normal das Wasser läuft. Zusätzlich dazu habe ich noch insgesamt 15 Liter Wasser im Küchenschrank in Kanistern.

Um das Wasser zu erhitzen (Tee, Kochen), nutze ich primär einen großen Jetboil-Kocher – der ist maximal effizient. Sollte ich doch irgendwann mal Lust auf eine Dusche haben, würde ich mir einen dieser schwarzen Dusch-Säcke (etwa sowas) kaufen, den man einfach in die Sonne legt und später dann warm duschen kann. Wir hatten im Caddy auch nie irgendetwas in Richtung Dusche, von dem her vermisse ich da bisher nichts. Selbiges mit dem WC.

Gibt es eine Standheizung?

Ja. Hatten wir zwar im Caddy auch nicht, aber um eine angenehme Aufnahme-Atmosphäre für meine Gäste zu schaffen, macht es Sinn, wenn sie nicht frieren müssen. Beim Einbau wurde primär Augenmerk darauf gelegt, dass sie maximal leise ist. Nun ist sie im Fahrerraum verbaut und zusätzlich mit Schalldämpfer ausgestattet.

Warum kein Fenster außer im Dach?

Ich habe den Bus recht exzessiv gedämmt, sodass er vor allem möglichst leise (da war ich etwas naiv ;-)) und warm bzw kühl ist. Fenster sind da natürlich riesige Kältebrücken, noch dazu ist man ja meist bei schönem Wetter unterwegs und hat eh immer die Türe offen.

Dass außer die Luke oben keine Fenster im Bus sind, hat den Vorteil, dass man nicht reinschauen kann und dass man nahezu unbemerkt wo über Nacht stehen kann. Noch dazu ist es innen sehr dunkel, was nun auch das Schlafen auf beleuchteten Parkplätzen einfacher macht. Das war im Caddy immer bisschen mühsam, weil wir keine Vorhänge hatten und es oft ziemlich hell war.

Ursprünglich wollte ich noch ein Fenster in die Schiebetüre einbauen, dass ist aber (sofern man ein Originalfenster haben will, das den Wagen nicht sofort als „Camper“ outet) mit einem Austausch der gesamten Türe verbunden. Manchmal wäre es nett, wenn man sehen könnte, was einen draußen erwartet, wenn man die Türe öffnet, aber so ist man wenigstens ganz ungestört, wenn die Türe zu ist. Inzwischen glaube ich, dass ich es so ohne Fenster lassen werde.

Sind Gasmelder Pflicht?

Nein, aber sie machen absolut Sinn.

Hast Du eine Schreinerausbildung? / Hast du dir das alles selbst beigebracht?

Das habe ich mir selbst beigebracht, ich habe keine Ausbildung in diesem Bereich. Mein Vater hat eine Holzwerkstatt und alle in der Familie sind technisch ziemlich versiert, aber ich habe da eigentlich selten mitgebastelt. Ein gewisses Grundverständnis ist aber scheinbar dagewesen, auch wenn ich Handwerksarbeiten am Fahrrad oder im Haus immer lieber abgegeben habe. Ich habe mir alles – vom Verlegen der Feder-Nut-Bretter bis hin zu Topfscharnieren alles selbst beigebracht – YouTube war da definitiv mein bester Freund.

Wie viel wiegt der Ausbau?

Der Wagen wurde weder vor noch nach dem Ausbau gewogen. Gemäß eingebautem Material schätze ich mal so etwa in Richtung 500kg.

Welche Werkzeuge hattest Du?

Zwei Bohrmaschinen (nur eine ist der Horror, weil man den Tag dann nur noch mit „Bohrer“ gegen „Bit“ tauschen verbringt) und eine Stichsäge. Ich habe brutalen Respekt vor Kreissägen, weshalb ich mir alles schon im Baumarkt exakt zusägen lassen habe und ich dann eigentlich nur noch zusammenschrauben musste. Nötige Schnitte habe ich komplett mit der Stichsäge gemacht. Moment, nein, eine Schubladenfront habe ich vom Mann dann doch noch mit der Kreissäge sägen lassen – da war es wichtig, dass diese Kante wirklich grad ist. Er hat mir also doch geholfen 😉

Die Werkzeuge sind nicht meine, sondern waren ausgeliehen.

Kann man den mal anschauen?

Logo, immer.

Hast du Zirbenholz verarbeitet?

Das wollte ich tatsächlich. Am liebsten als Feder-Nut-Bretter an der Wand. Die sind aber echt schwer aufzutreiben und natürlich preislich auch nochmal eine andere Liga. Aber hätte ich welche vernünftig herbekommen, hätte ich glaube ich wirklich welche eingebaut!

Wie hast du diese Optik am Holz hinbekommen?

Oh, das war viel, viel Arbeit. Die Feder-Nut-Bretter für die Wände habe ich zunächst alle mit einer Messingbürste an der Bohrmaschine gebürstet und dann nochmal mit einer Kunststoffbürste hinterher. Die Decke (und Küche und die Schubladenfronten) habe ich dann nur noch mit der Kunststoffbürste bearbeitet, was vom Ergebnis her mindestens genauso schön ist. Da hätte ich mir zwei, drei Tage Arbeit und den Muskelkater meines Lebens ersparen können…

Baust du nochmal einen aus?

Für die nächsten 27217 Jahre wohl eher erstmal nicht 😀

Was würdest Du anders machen?

Die Wände würde ich nur noch mit der Kunststoffbürste behandeln, nicht mehr mit der Messingbürste. Das war unnötig.

Ansonsten gefällt mir momentan noch alles sehr gut – die Konstruktion hat sich vor allem auf meiner ersten Podcast-Reise sehr bewährt. Da hatte ich immer etwas Bedenken, denn es ist eine Sache, etwas einfach „hübsch“ zu bauen, aber eine ganz andere, dass es sich dann auch im Alltag bewährt. Insofern bin ich sehr zufrieden und würde eigentlich bisher rein gar nichts anders machen.

Was gefällt Dir besonders gut?

Die gebürstete Optik der Küchenfront und der Wände in Kombination mit der schönen Farbe der Eichenplatten an Tisch und Arbeitsplatte. Noch dazu gefällt mir die Farbkombi aus Holz und schwarz sehr gut, da hatte ich ursprünglich eher an eine »bunte« Farbe gedacht.

Mir gefällt, dass er völlig unscheinbar von außen aussieht und noch dazu bin ich auf die Vollauszug-Schubladen ziemlich stolz, die wirklich gut gelungen sind und sauber laufen. Das ist cool!

Hattest Du mal ein Tief oder Zweifel während des Ausbaus?

Ich habe tatsächlich etwas Gas gegeben mit dem Ausbau, weil klar war, dass diese Motivation nicht ewig anhalten wird. Ich wollte möglichst weit kommen, sodass nicht dann für Monate ein halbfertiger Bus in der Einfahrt rumsteht.

Der Ausbau ging  – dank der exakten Konstruktionspläne – sehr schnell, einzig die Küchenrückwand hat mich am Ende ausgebremst. Aber auch nur, weil ich im letzten Moment von meinen Plänen abgewichen bin und es anders gebaut habe. Das hat sich am Ende nicht bewährt und so habe ich alles nochmal machen müssen. Letztendlich wurde es dann wieder genau nach dem ursprünglichen Plan und so, wie es jetzt ist, passt es auch gut. Da hätte ich konsequenter sein können. Hätte ich diese Erfahrung gleich am Anfang gehabt, hätte ich womöglich die Motivation und das nötige Selbstvertrauen verloren.

Zweifel, speziell zum Thema „kann ich das!?“ kamen erfreulicherweise nicht auf – das liegt wohl daran, dass ich mit sehr einfachen Modulen angefangen habe und alles einfach super gepasst hat. Mit diesem Selbstvertrauen der ersten Tage habe ich mich dann auch an die komplexen Bereiche gewagt. Es war wirklich eine coole Zeit!

 

Sonst noch Fragen? Schreib sie mir gerne als Kommentar!

 

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6 Comments

  • Reply Ruwen Gierls Mai 18, 2020 at 9:05 am

    Endlich mal wieder ein schöner Blog Beitrag! In Zeiten von Instagram und Co., wo alles so schnelllebig ist, tut es gut, in Ruhe einen netten Artikel zu lesen. Bitte weiter so! 🙂

  • Reply Benedikt Haggenmiller Juni 4, 2020 at 7:05 pm

    Hey Erika,

    kannst du mir die Maße deines Bettes nennen? Denkst du das sich die Art deines Ausbaus auch auf L1H2 mit 35 cm weniger Innenraumlänge gut übertragen lässt? Tendenziell finden wir das Kochfeld neben der Türe ziemlich praktisch.

    Danke und liebe Grüße
    Bene

    • Reply ulligunde Juni 4, 2020 at 7:57 pm

      Hi Bene!
      Bisher bewährt sich das Kochfeld an der Türe – manchmal bläst es nur bisschen rein, da wäre evtl. ein Windschutz auf Dauer evtl. sinnvoll.
      Das Bett ist 1,30×1,70 – mit etwas mehr Fokus auf eine größere Länge kann man auch noch mehr rausholen – der Wagen ist ja eigentlich 1,87 breit. Ich hab das nur bisschen versemmelt – ist aber insofern nicht so schlimm, weil der Mann bisschen diagonal noch gut reinpasst und ich nicht vorhabe, größere/andere Männer in diesem Bett zu haben 😉
      35cm weniger Platz in der „Küche“ sollte kein Problem sein, finde ich. Solange man stehen kann, ist der Platz sowieso schon purer Luxus. Klar ist mehr immer schön, aber es geht sicher auch gut mit einem L1-Wagen. Kommt am Ende immer auf die Ansprüche an. Für den Tisch muss man sich dann allerdings evtl. etwas anderes einfallen lassen.

      LG!
      Erika

  • Reply Benedikt Haggenmiller Juni 4, 2020 at 8:14 pm

    Und die Breite deiner Küche würde mir beim Planen sehr weiter helfen.
    Vielen Dank!

  • Reply Benedikt Haggenmiller Juni 4, 2020 at 8:18 pm

    Okay, vielen Dank für deine Hilfe! Genau über den Tisch grübeln wir gerade. Denn deine Idee mit der Platte die als unter der Matratze verstaut wird ist schon super! Bzgl. der Frage oben: Denkst du eine Küche mit der Breite 40cm ist ausreichend? Dann könnten wir es evtl. so gestalten wie du, nur dass der Hocker seitlich und nicht gegenüber platziert werden muss.
    LG Bene

    • Reply ulligunde Juni 5, 2020 at 5:50 am

      Hi Bene,
      normalerweise wird das ja auch so gelöst, dass der Tisch quasi in Fahrtrichtung aufgebaut wird. Erfordert dann allerdings zwei Hocker und macht die Bank irgendwie hinfällig. RoadAndBoard haben schwenkbare Tische, evtl. wäre das auch was. Normalerwweise braucht ja es auch nicht so einen monströsen Tisch wie meiner. Wenn man die Bank also mehr an die Wand platziert und einen etwas kleineren Tisch hat, dann reicht es, wenn jemand auf einem Hocker an der Türe sitzt. Man hat ja links und rechts von der Bank ohnehin noch Platz zum was Abstellen, es braucht also keinen so großen Tisch. Oder du baust es so, dass z.B. unter dem Bett fix der Tisch platziert ist und nur ein Hocker dort auftaucht (also an einer Wand). Wenn man dann einen zweiten Hocker rauszieht, hat man wieder zwei Seiten, an denen man sitzen kann. Das wäre insofern clever, weil du dann den Tisch nicht immer hin und weg bauen musst, sondern viel mehr einfach das Bett umklappst und essen kannst.

      Mit „40cm Breite“ bei der Küche meinst du die Tiefe? Meine ist 40cm, so weit ich weiß und das reicht easy. Das ist die Standardtiefe in Campern.
      LG!
      Erika

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