VW Caddy Bett-Ausbau (Bauanleitung fürs selber Bauen)

Februar 21, 2017

Our Caddy is our castle. Egal ob beim kurzen Wochenendtrip zum Eis- und Felsklettern oder auf längeren Urlaubsreisen: Der Caddy ist für mich persönlich gerade das ideale Auto. Flink und wendig auf der Autobahn, unauffällig beim Campen, platzsparend im Alltag und groß genug für all das Geraffel. Und groß genug für unser Bett, trotz kurzem Radstand. Weil ich danach immer wieder gefragt werde, hier nun die Bau-Anleitung für das VW Caddy Bett:

Caddy-Ausbau Minimalistisch Bau-Anleitung einfachDer Ausbau musste schnell gehen, ein halber Tag blieb, bevor es an Silvester spontan an die Renkfälle gehen sollte. Ein bisschen googeln, ein paar Freunde befragt, fertig war die Planung. So leicht, dass selbst ich sie einfach bauen konnte:

Material für das Bett im VW Caddy

  • 3x Multiplexplatten (günstig, stabil) á  111 x 65cm (besser nochmal exakt die Breite des Autos nachmessen, damit die Platten kein Spiel zur Seite haben und dadurch beim Fahren klappern. Ich habe 15mm-Platten gewählt.)
  • 2x Multiplexplatten á 62 x 32 cm
  • 2x Klavierband 100 cm
  • 2x Klavierband 50 cm
  • 7 mm Reepschnur
  • ggf. noch zwei lange Schrauben mit Muttern zum Fixieren aller Platten zum leichteren Transport.

Kostenpunkt: Etwa 70 Euro
Bauzeit: Zwei Stunden

Ergänzungen

Als Isomatte/Matratze haben wir inzwischen die Sim Comfort Doppelmatratze von Exped. Ein bisschen Luxus muss einfach sein, denn so gibts kein „Gräbele“ mehr, die Matte ist mega bequem und sogar isoliert. Sie ist schnell aufgepumpt und ebenso schnell wieder weggeklappt. Sie passt perfekt in den Caddy!

Als spezielles Gadget wäre es evtl. eine Überlegung wert, beschichtete Platten zu verwenden oder zumindest die oberste mit Teppich oder Lack zu überziehen. Sie dient oft als Tischplatte und die nasse Ausrüstung sifft häufig drauf. Hübsch sieht das bei uns nach einiger Zeit nicht unbedingt mehr aus.

Der Ausbau zum VW Caddy Bett

Anleitung für den VW Caddy Ausbau mit Bett

1) Mit Klavierbändern die drei großen Platten verbinden, sodass sie als Leporello zusammengefaltet werden können.

2) Standplatten ebenfalls mit Klavierbändern an die unterste Platte anschrauben, Richtung Fahrersitz ca. 15 cm überstehen lassen, sodass auch die zweite Platte im ausgeklappten Zustand noch aufliegt und die Belastung auf die Klavierbänder etwas reduziert wird.

3) An der vordersten Platte (am Kopf) seitlich zwei Kerben sägen. Dort wird die Reepschnur fixiert, die dann über die Kopflehnen der Fahrersitze gelegt wird. Die Reepschnur hat bei uns an beiden Seiten Knoten (Affenfäuste, falls wer Langeweile hat). Montiert man hier die Schnur fest ans Brett, liegen die Platten weggeklappt nicht mehr plan aufeinander (außer man versenkt die Knoten).

Einfach und günstig: Unser Bett im VW Caddy4) Optional: Abschließend ggf. die ganze Konstruktion zusammenklappen und an beiden Seiten durch sämtliche Platten einmal durchbohren, sodass man mit den langen Schrauben alles fixieren kann. So klappt beim Rumtragen nichts mehr auf.

Wir haben die Schrauben aber noch nie verwendet, weil das Gestell sowieso immer im Auto bleibt. Dadurch hat man nämlich auch gleich noch zwei Etagen im Kofferraum. Das ist auch im Alltag praktisch. Und das zusätzliche Gewicht ist durch den Ausbau des einzelnen Rücksitzes wieder ausgeglichen. So bleibt auch gleich noch mehr Platz für Transportkisten.

Der Ausbau ist günstig, ohne Veränderungen am Auto einsatzbereit und mit einem Handgriff wieder ausgebaut.

ERGÄNZUNG:

Wer es noch sicherer machen will, könnte mit Spanngurten das Gestell an den Ösen am Caddy-Boden fixieren.

Leserin Nina hat diese sinnvollen Verbesserungsvorschläge beigetragen:

Wenn man die Kopfstützen umdreht braucht man die Rebschnur quasi nicht, weil die die vordere Platte mit tragen. Wenn man doch die Rebschnur nutzen möchte reicht es auch jeweils 1 Loch zu bohren und eine etwas längere Rebschnur in 2 Teile schneiden. Die Rebschnur durch die Löcher fädeln und die Knoten machen. Die anderen Enden können jetzt entweder einzeln an den Kopfstützen der beiden Vordersitze oder miteinander mit einem Karabiner verknotet werden.

Noch mehr Bilder vom VW Caddy Bett:

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75 Comments

  • Reply Thomas Februar 27, 2017 at 2:05 pm

    Hi Erika!

    Bei Deinem Ausbau musste ich sofort an unseren Caddy denken: http://www.thomasguthmann.de/weltreise/vw-caddy-maxi-umbau-camper-sleepervan-campervan/
    Wir sind mit diesem Ausbau im vergangenen Jahr 5 Monate durch Island und Norwegen gereist und ein bisschen durch Finnland/Schweden. Hat sich super bewährt. Zumal wir einen vergleichbaren Ausbau bereits in Nordamerika in einen Dodge Grand Caravan gebaut haben.
    Gerade planen wir an einem anderen Umbau mit etwas mehr Komfort für viele Regentage und etwas Elektrik.

    Was ist aus deinem Bus geworden?

    Viele Grüße

    Thomas

    • Reply ulligunde Februar 28, 2017 at 1:03 pm

      Hi Thomas!

      Der Bus war für die lange Reise großartig, für den Alltag aber nix. Deshalb jetzt die kleinere Version. Kann allerdings durchaus sein, dass irgendwann mal wieder ein Bus ins Haus kommt 🙂 Nur ob dann wieder ein teurer VW oder ein selbst ausgebauter Transporter, das muss man dann mal sehen.
      LG und weiterhin schöne Reisen!

      Erika

      • Reply Thomas Februar 28, 2017 at 5:20 pm

        Hi Erika!

        Ich wage einfach mal die Prognose für die Zukunft, dass ihr euch selbst einen Transporter ausbauen werdet, sollte der Caddy irgendwann zu klein sein. Denn zumindest uns hat das Bauen tierischen Spaß gemacht und ebenso das aktuelle Planen für unseren Ausbau 2.0.
        Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit dem Caddy als verlässlicher Unterschlupf für deine Abenteuer. 🙂

        Viele Grüße
        Thomas

  • Reply Lisa Februar 28, 2017 at 1:20 pm

    Hi Erika,

    Ich habe meinem Fiesta auch einen Schlafausbau gegönnt 😉 Allerdings ist die dritte Platte bei mir zum Stecken und es gibt ausklappbare Füße. Aber durchaus eine praktikable Lösung – allerdings nimmt der Komfort ab zwei Personen ab 😀

    Lg

    • Reply ulligunde März 1, 2017 at 8:30 am

      Hi Lisa,
      aah, im Fiesta! Das ist schon wieder ziemlich cool 🙂 Und für die eine Nacht vor ner Tour reichts bestimmt auch völlig. Oder verbringst du etwa ganze Urlaube damit? 🙂
      LG!
      Erika

  • Reply Stefan Buchberger März 22, 2017 at 10:35 am

    Hi Erika,

    ich habe die vordere Platte auch mit Reepschnur festgemacht, allerdings mit Karas an die Gurthalterung gehängt. Damit kann man genau die Höhe festlegen. Sonst hab ich Siebdruckplatten genommen. Die sehen halt nicht so sehr schön nach Holz aus.Ich hatte die Konstruktion auch so klappbar gemacht, allerdings zu den Rücksitzen noch einen Abstand gelassen, um sperriges Zeug zu transportieren oder von den Rücksitzen gut in die untere Etage zu kommen. Klappbar war eigentlich überflüssig. Der doppelte Boden ist bei mir immer drin :). Gegen das klappern und herumrutschen hab ich an den Seitenplatten noch kleine Klötze gesetzt, die durch die Halterungen der Gurte für die dritte Sitzreihe festgehalten werden. Ich schlaf auch gerne drin, meist mit dem Nachwuchs bei langen Wochenenden. Minimalismus ist eine schöne Form der Freiheit :). Viele Grüße Stefan

    • Reply ulligunde März 23, 2017 at 8:10 am

      Hi Stefan,
      die Konstruktion klingt auch clever! Dass noch Platz zu den Rücksitzen ist, macht gerade beim Transport von Ski und Co Sinn. Aber dann ist das bei Dir eine einzige durchgehende Platte, oder? Das heißt, du kannst keine weiteren Fahrgäste mitnehmen,oder?
      LG!
      Erika

  • Reply Markus März 29, 2017 at 2:15 pm

    Hallo Erika

    Toll gemacht dein Caddy-Ausbau! Danke vielmals für deinen gut bebilderten Beitrag! Er dient mir als Inspiration für eine ähnliche Bettkonstruktion in unserem California Beach.
    Mich würde noch interessieren, ob du aus preislichen oder anderen Gründen keine Siebdruckplatte gewählt hast und wie stark du die Multiplexplatten dimensioniert hast. Also insbesondere für die Liegefläche… 15mm, 18mm oder noch mehr?
    Abgestützt ist deine Liegefläche ja nur auf den Standplatten die ganz links und rechts der Fahrzeugverkleidung entlang stehen. Wieviel sind die auseinander, mehr als einen Meter? Ich vermute mal, dass sich die Liegefläche etwas durchbiegen wird wenn zwei Personen draufliegen – was kannst du dazu sagen?
    Danke schön und viele Grüsse
    Markus

    • Reply ulligunde März 30, 2017 at 8:05 am

      Hi Markus!
      Freut mich, wenn ich helfen kann 🙂
      Ich habe 15mm Platten, die Standplatten sind 110 cm etwa auseinander. Da die mittlere Platte auf den Sitzbänken flächig aufliegt, ist dort das Durchbiegen schon mal kein Thema. Wenn die gesamte Konstruktion nur auf den Seiten aufliegt, dürfte es womöglich schon problematisch werden. Aber selbst wenn ich mich auf die hinterste Platte mittig setze, verbiegt sich nichts allzu sehr. Jetzt bin ich aber vielleicht auch nicht der Gewichts-Maßstab. Siebdruck macht sicher auch Sinn, auch wegen der Beschichtung. Warum ich Multiplex gewählt habe, kann ich gar nicht mehr sagen. Preis oder Verfügbarkeit schätze ich.
      Falls noch Fragen offen sind, melde Dich einfach nochmal!

      Liebe Grüße
      Erika

      • Reply Rolf August 12, 2020 at 4:38 pm

        Hallo Erika,
        ich habe gerade meiner Tocher zugesagt einen Schlafplatz für 2 in ihren Caddy einzubauen,
        dein Konzept gefällt mir sehr gut!
        Zu der Matzratzenwahl habe ich eine Frage: Die Schlafkonstruktion ist 111cm breit, die Sim Comfort duo 7,5 ist 125cm breit. Passt das oder wird die einfach etwas gequetscht?
        Liebe Grüße
        Rolf

        • Reply ulligunde August 13, 2020 at 12:14 pm

          Hi Rolf,
          die Matratze, die wir hatten, war immer ein wenig reingequetscht, aber nur auf Höhe der Radkästen und auch nicht allzu sehr. Wir haben das mehrere Jahre so gemacht, die Matratze hat das auch immer gut mitgemacht.
          LG!
          Erika

  • Reply Markus März 30, 2017 at 12:50 pm

    Hey Erika,
    Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ja stimmt, bei mir wird das Durchbiegen bei der mittleren Platte auch kein Thema sein, da diese dort grösstenteils auf einem Möbel aufliegt. Aber die hinterste und vorderste Platte werden nur links und rechts aufliegen, im Beach sind das ca. 118 cm auseinander. Da habe ich also mit deinen Angaben schon mal einen Anhaltspunkt.
    Übrigens, hast du dir eventuell überlegt einen Lattenrost zu benutzen? Das braucht dann halt etwas mehr Platz und Gewicht bringt aber zusätzlichen Comfort. Gut, du schreibst, dass deine EXPED Comfort Doppelmatraze bzgl Bequemheit schon fast Richtung Luxus geht. Ich liebäugle auch mit einer selbstaufblasenden Matte (hast du noch eine Pumpe oder brauchts das nicht? Weil mit Atemluft sollte man diese ja nicht befüllen). Aber ob die Dicke von 7.5 cm wirklich schon Luxus ist möchte ich erst beurteilen wenn ich ein paar Mal darauf geschlafen habe. Da die aber recht teuer sind, ist halt die Entscheidung umso schwerer. Eben darum vielleicht noch ein Lattenrost, der noch den Vorteil bringt, dass das Belastungsgewicht viel mehr zur Seite gebracht wird. Ist halt aber eine etwas aufwändigere Konstruktion.
    Noch kurz zu der Verbindung deiner Platten:
    Du schreibst „3 Klavierbänder und 2 Klavierscharniere“… was ist da genau der Unterschied zwischen „Band“ und „Scharnier“? Nur die Länge und allenfalls Festigkeit? Funktionieren wie ein Scharnier tun sicher beide… mir war der Begriff Klavierband bisher unbekannt.
    Danke und lg
    Markus

    • Reply ulligunde April 4, 2017 at 6:31 pm

      Hi Markus,
      ein Lattenrost kommt für mich nicht in Frage, weil das Bett ja auch zusammenklappbar sein muss – ausgeklappt kann man im (kurzen) Caddy sonst nicht mehr fahren. Vom Komfort her reicht die Exped-Matte einwandfrei, aber ich glaube, dass wir auch nicht allzu anspruchsvoll bei sowas sind… Bei der Matte war eine kleine Pumpe mit dabei.
      Das mit „Scharnier“ und „Band“ ist das gleiche – das ändere ich direkt mal im Text. Offiziell heißen diese langen Scharniere wohl Klavierband, aber ich bin definitiv nicht vom Fach 😉
      LG!
      Erika

  • Reply Matthias März 31, 2017 at 10:22 pm

    Ich finde solche Ausbautipps immer spannend und hilfreich. Momentan denke ich auch an ein Upgrade von meinem i30 (auch da passt ein diy Bett rein: http://www.we-love-outdoor.de/mobiles-diy-bett-fuer-dein-auto/1548/) auf einen Dacia Dokker. Da könnte man dann auch drin sitzen.
    Als Alternative zu den teuren Expeds tun es vielleicht auch die Matten von Frilufts (Globetrotter), da habe ich eine 7,5’er für’s Campen für meine bessere Hälfte gekauft. Sehr bequem und günstiger.
    Ansonsten wie immer tolle Beiträge Erika. Keep on blogging. Und ignorier die Kritiker!
    Beste Grüße aus dem Norden, Matthias

    • Reply ulligunde April 4, 2017 at 6:33 pm

      Hallo in den Noooordeeen!
      In einem Dacia bin ich auch kürzlich mal mitgefahren – der hat einen gar nicht so schlechten Eindruck gemacht! Und günstigere Matten als die von Exped gibt’s ganz sicher, das glaub ich sofort. Sind die von Firlufts auch selbstaufblasend?

      Danke für die Blumen 🙂 Keep on reading!
      LG
      Erika

      • Reply Matthias September 18, 2017 at 10:53 pm

        Unsere Frilufts bläst sich zum Großteil selbst auf. Für den Rest ist so ein Handblasebalg dabei. Geht recht gut.

  • Reply Jule Neumann Juli 18, 2017 at 12:14 pm

    Hallo, liebe Erika,
    seit wenigen Tagen sind wir Besitzerinnen eine VW Caddy Maxi und brauchen für den Urlaub eni Selbsteinbaubett. ich finde Deine Lösung mit dem Reep sehr charmant und mag die Flexibilität Deiner Lösung. Man kann immer noch mit 5 Leuten fahren, man hat Stauraum gewonnen u.v.m. Als handwerklich eher „Unterbelichtete“ würde ich mich nun sehr über eine noch etwas präzisere Beschreibung der Konstruktion freuen. Ginge das? Vielelicht ne Skizze oder so?
    Wenn ich Siebdruckplatten in 14mm Stärke nehme und wenn ich faltbare Stautaschen in 31cm Höhe drunterschieben will (z.B. von maxxcamp), wie pack ich’s an?
    Worauf sollte ich Deiner Einschätzung nach besonders achten?
    Über Hilfestellung dankbar …
    Jule

    • Reply ulligunde Juli 18, 2017 at 2:28 pm

      Hallo Jule,
      merci für Deinen Kommentar. Zunächst musst Du dir neue Maße für die Oberplatten ausmessen, denn die angegeben Maße sind für einen „kurzen“ (normalen“) Caddy. Ansonsten brauchst du einfach die drei Platten aneinanderzulegen, sie versetzt mit Klavierband (also die langen Scharniere) zusammenschrauben, sodass eine Art Ziehharmonika entsteht. Die muss so aufgehen, dass man das Konstrukt in Richtung Fahrerkabine rausziehen kann und eine gerade Fläche entsteht. Unten als Füße einfach noch die kleinen Platten ganz am Rand anbringen, sodass diese nach innen falten und los geht’s. Eventuell hast Du ja irgendeinen handwerklich begabtem Beistand, der dir beim Bau hilft?
      LG!
      Erika

  • Reply Tom September 18, 2017 at 8:21 am

    Wie lang ist denn die Liegefläche? Ich schau ja immer mal wieder zwecks Caddy, aber die Auswahl bei der Langausführung ist nicht so toll und der Kurze kommt mir bei 1,85 Größe zu klein vor…

    • Reply Uwe September 18, 2017 at 10:41 am

      Wir haben einen kurzen Caddy und auch eine einfache, dreigeteilte Platte zum Reinlegen.
      Wenn man die Sitze ganz nach vorn schiebt und die Lehnen nach vorn stellt, werden es 2m Liegefläche. Wir haben die Beifahrersitzlehne komplett umklappbar (Sonderausstattung), da kann ich mit meinen 1,90m dann sehr fürstlich schlafen, weil die Liegefläche zum Kopf hin dann nahezu unbegrenzt ist 🙂

      (Also B(r)ettlänge sind dann 2m, wir schlafen mit dem Kopf nach vorn, und bei umgeklappter Beifahrerlehne kann man sich dann über die Schlafplatte hinaus nach vorn sehr schön ausstrecken.)

      • Reply ulligunde September 25, 2017 at 4:41 pm

        Genau so kann ich das bestätigen 🙂

  • Reply Alex März 1, 2018 at 1:01 pm

    Ein toller Blog, vielen Dank!
    Ich habe mal eine Frage wegen schlafen im Winter. Aktuell haben wir -12 Grad bei uns. Ist es praktikabel, mit eingeschaltetem Motor (Heizung) und Klimaanlage zu schlafen, damit die Heizung an ist und die Klimaanlage die feuchte Luft aus dem Auto befördert? Braucht man dann noch die Lüftungsgitter oder wird das Auto eh be- und entlüftet wenn der Motor läuft?

    LG Alex

    • Reply ulligunde März 12, 2018 at 8:12 am

      Hi Alex!
      Wir schlafen beim Eisklettern immer im Auto, -12 Grad hatten wir schon häufiger. Wir haben gute Schlafsäcke und eine dicke Isomatte, den Motor lassen wir nie laufen. Die Eisschicht, die sich im Auto bildet, wird man wohl auch damit nicht verhindert bekommen, wir lüften einfach den Tag drauf bei der nächsten Fahrt einmal durch. Bisher hatte ich noch in keinem Auto ein Problem mit Schimmel. Oder ich hab ihn zumindest nicht entdeckt 😉
      LG!
      Erika

  • Reply Kai März 30, 2018 at 10:33 pm

    Hallo aus Warburg,

    habe heute nach deiner Vorlage unseren „Ausbau“ begonnen. Klappt alles super, vielen Dank für die Tipps.
    Eine Frage habe ich aber noch: Wie bekommt ihr die Fenster dunkel? Habt ihr Vorhänge oder diese Thermomatten mit Saugknöpfen? Oder ist euch die Helligkeit egal?

    Danke schon mal vorab.

    Schöne Grüße

    • Reply ulligunde April 4, 2018 at 7:29 am

      Hi Kai,
      freut mich, wenn das alles so klappt! Sehr gut! Die Fenster sind bei uns hinten schon ein wenig abgedunkelt, zusätzlich hängen wir nichts dran. Würde aber gerade im Winter zur Isolation total Sinn machen. Viele fixieren ihre Vorhänge mit Magneten direkt an der Karosserie. Saugknöpfe hatten wir in einem früheren Auto mal, aber die haben gerade wenn es feucht wurde, oft nicht ideal gehalten…

      Liebe Grüße!
      Erika

  • Reply Henning April 7, 2018 at 10:39 am

    Hallo, habe unser Caddy-Bett letzte Woche exakt so nachgebaut. Passt, sitzt, wackelt und hat Luft. Große KLASSE! Man braucht übrigens nur zwei Stück vom Klavierband zu einem Meter. Viele Grüße. Henning

    • Reply ulligunde April 7, 2018 at 5:45 pm

      Hi Henning!
      Perfekt! Das freut mich, dass alles passt =) Die Sache mit dem Klavierband berichtige ich gleich. Danke für den Hinweis!
      Liebe Grüße,
      Erika

  • Reply Christian Bäcker April 11, 2018 at 10:30 am

    Hi Erika,
    nehme an, es gibt einen guten Grund warum die Seitenteile nur 62 cm lang sind?
    VG, Christian

    • Reply ulligunde April 11, 2018 at 9:46 pm

      Hi Christian,
      wie lang sollten sie denn Deiner Vorstellung nach sein?
      LG 🙂
      Erika

  • Reply Christian Bäcker April 12, 2018 at 6:57 am

    Naja, die großen Platten sind ja alle 65 cm lang. Daher habe ich mich gewundert warum die Seitenteile gerade 62 cm lang sind? Dachte da gibt es vielleicht einen guten Grund für den ich nicht auf dem Schirm habe. Aber scheint ja doch reine Willkür zu sein 🙂

    • Reply ulligunde April 12, 2018 at 7:02 am

      Guten Morgen 🙂
      Die „Fußplatten“ werden nicht direkt unter einer „Liegeplatte“ montiert, sondern versetzt, sodass zwei „Liegeplatten“ aufliegen und die Konstruktion so stabiler wird. Man könnte sie auch länger machen, ist aber nicht nötig und machts nur schwerer. Viel kürzer wiederum würde ich sie nicht machen, sonst ist man bei jener Konstruktion, die andere oft haben: Das sind dann eher Fußbeine, die mir insgesamt wackliger und komplizierter im Aufbau scheinen. Warum ich damals ausgerechnet 62cm genommen habe, weiß ich nicht mehr. Evtl. sind die Platten insgesamt 125 cm lang > Hälfte…- keine Ahnung mehr.
      LG 😉
      Erika

      • Reply Christian Bäcker April 12, 2018 at 7:33 am

        Alles klar, danke dir! Dann gehe ich mal in den Baumarkt…

  • Reply Robert Marz Mai 8, 2018 at 10:55 pm

    Falls wir uns im Allgäu beim Bergsteigen mal begegnen sollten lade ich dich auf ein Bier ein.
    LG von Robert Marz

    • Reply ulligunde Mai 13, 2018 at 9:25 pm

      Die Einladung nehm ich sofort an 😉

      LG!
      Erika

    • Reply Nina Mai 21, 2019 at 11:01 pm

      Hi,
      Wir haben für unseren Caddy das Bett auch mit Siebdruckplatten nachgebaut. Wir haben allerdings einige Änderungen vorgenommen. Wenn man die Kopfstützen umdreht braucht man die Rebschnur quasi nicht, weil die die vordere Platte mit tragen. Wenn man doch die Rebschnur nutzen möchte reicht es auch jeweils 1 Loch zu bohren und eine etwas längere Rebschnur in 2 Teile schneiden. Die Rebschnur durch die Löcher fädeln und die Knoten machen. Die anderen Enden können jetzt entweder einzeln an den Kopfstützen der beiden Vordersitze oder miteinander mit einem Karabiner verknotet werden.
      Danke und wir freuen uns auf die erste Nacht in unserem neuen Bett.

      • Reply ulligunde Juni 9, 2019 at 3:30 pm

        Hi Nina,
        das sind mal geniale Ergänzungsideen! Die nehme ich direkt mal in den Artikel auf – vielen Dank und in dem Fall: Gute Nacht 😉
        Liebe Grüße!
        Erika

      • Reply Barbara Höfler Juni 4, 2020 at 9:18 pm

        Hallo hast du zufällig ein Foto von eurem neuen Bett. Ich kann mir das nicht bildlich vorstellen. Bitte um Bilder. Lg

  • Reply Britta Schäfer Juni 4, 2018 at 11:51 am

    Vielen Lieben Dank für eure super Beschreibung und Bilder!
    Ich habe am Freitag meinen Caddy 2K (kurzer Radstand) damit ausgerüstet.
    Um auf eine länger Liegefläche (2m) zu kommen – ich selbst bin 1,80 mein Freund 1,90 – habe ich die Plattenmaße ein wenig geändert. Die beiden Äußeren sind 70 und die mittlere 60, somit haben die Platten trotz der Verlängerung genug Auflagefläche auf der umgeklappten Rückbank/bzw Unterkonstruktion.
    Meiner Meinung nach könnte die Breite von 111cm auf 112cm erweitert werden.
    Werde aber meine OSB Platten (16mm) noch mit PVC-Boden bekleben und dann sind auch wir startklar. Mit eurer Anleitung war es wirklich für mich (eher ungeübte Handwerkerin) leicht den Ausbau in kurzer Zeit fertig zu stellen.
    Freue mich auf die erste Nacht.
    Lieben Gruß
    Britta

    • Reply ulligunde Juni 5, 2018 at 6:44 am

      Hi Britta,
      das freut mich, dass alles so geklappt hat! Die 112cm würden auch bei mir im Grunde gut gehen – allerdings habe ich dann bedenken, dass das Auto beim öfteren Rein- und Rausheben verkratzt. Evtl. aber auch nur unbegründetes Kopfkino 😉 Ich habe inzwischen an den Seiten kleine Polster, damit’s nicht mehr in unbeladenem Zustand beim Fahren wackelt.
      LG!
      Erika

  • Reply niels Juni 6, 2018 at 1:00 pm

    hey

    bin grad beim versuch des nachbaus des caddybettes. eine frage: welche dicke habt ihr den bei den multiplexplatten gewählt?

    grüssle
    niels

    • Reply ulligunde Juni 6, 2018 at 6:51 pm

      Hi Niels,
      wenn ich mich recht erinnere, sind meine 19mm dick. LG! Erika

  • Reply Christine Knoll Juni 19, 2018 at 12:37 pm

    Hallo, wir haben unser Bett jetzt in einen citan eingebaut, leider hat die mittlere Platte Luft, weil die Sitze der Rückbank weit im Boden verschwinden und es da nicht aufliegt. Es ist also noch eine mittlere Abstützung nötig. Insgesamt wackeln aber gerade die beiden klappbaren Seitenteile der Fußplatte recht heftig, so dass es insgesamt etwas schaukelt. Hast Du die mit der Verkleidung verkeilt oder unten am Boden noch eine Querstrebe eingebaut?
    LG Tine

    • Reply ulligunde Juni 20, 2018 at 8:17 am

      H Christine,
      im Caddy ist da nicht mehr allzu viel Spiel zur Seite – ich habe ein gepolstertes Stück Holz reingesteckt, um einerseits die Verkleidung zu schonen und andererseits auch noch das letzte Wackeln zu unterbinden. Ganz bündig wollte ich es nicht bauen, weil sonst das Auto beim Raus- und Reintun leiden würde.
      LG!
      Erika

      • Reply Christine Juni 20, 2018 at 2:12 pm

        Hallo Erika, so in der Art habe uch es jetzt auch gelöst. Gepolsterte Latten an die Seiten und unten eine Querstrebe rein, um ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen zu vermeiden. Aufgeklappt steht das Bett auf weiteten 4 Stützen sehr stabil und fast wackelfrei.

  • Reply Berni uferlos-blog August 22, 2018 at 12:56 am

    Hallo Ulligunde,

    vielen Dank für die klasse Erklärung. Wir haben unseren Caddy ähnlich auf gebaut: https://uferlos-blog.de/vw-caddy-ausbau/ hier findest du Bilder und einen genaueren Plan. Er ist einfach super für ein Kletter-Wochenende, zum Biken aber auch zum Surfen. Wir sind richtig happy.

    Nutzt ihr den Caddy auch im Winter zum Schlafen? Ich überlege gerade eine Standheizung nachzurüsten.

    Grüße aus Tirol

    • Reply ulligunde August 22, 2018 at 2:51 pm

      Hi Berni,
      wir schlafen beim Eisklettern immer im Auto, ohne Heizung, mit geschlossenen Fenstern – bisher zeigt sich da kein Problem 😉
      LG!
      Erika

      PS: Also wir selbst haben kein Problem festgestellt, aber vielleicht sagen da unsere Freunde auch was anderes?! 😉

  • Reply Didi Oktober 16, 2018 at 10:01 pm

    Hey Erika

    Auch ich hab an deinem Caddy – Ausbau Gefallen gefunden! Material ist schon fast komplett beisammen, am Wochenende kanns losgehen….
    Eine Frage bleibt: Bei deiner Variante sollte es sogar möglich sein, die oberste Platte (sprich das „Kopfteil“) aus dem Kofferraum herauszuklappen, um zB eine Ablagefläche bei geöffnetem Kofferraum zu bekommen?! (Abstützung zum Boden bzw Aufhängung am Kofferraumdeckel vorausgesetzt!!!!)
    Kannst du dem was abgewinnen? Fürs Frühstück wirds wohl reichen 🙂

    GLG aus Oberösterreich

    • Reply ulligunde Oktober 17, 2018 at 3:29 pm

      Hi Didi!
      Die Idee ist bestimmt ein Versuch wert – die Konstruktion könnte ggf. etwas knifflig werden und die Tischplatte relativ hoch, aber es gibt ja kein Problem ohne Lösung 🙂 Viel Erfolg!
      LG 🙂
      Erika

  • Reply Catherine März 9, 2019 at 11:27 am

    Hallo,
    Ich bin auf deine Seite gestoßen, weil ich meinen Caddy umbauen wollte, damit ich bei Trips einfach anhalten kann wo es mir gefällt und nicht erst nach teuren Unterkünften suchen muss.
    Ich werde es dir tatsächlich nachbauen und bin gespannt wie es wird.
    Ich wollte aber mal fragen, ob man damit auch längere Reisen machen kann? Hat sich das als praktikabel herausgestellt? Wie machst du das mit Kochen oder *grins* oder der täglichen Toilette? Man ist ja (in meinem Fall) auch nicht immer auf Campingplätzen unterwegs. Sorry wenn die Fragen doof kommen, aber bin da noch recht unerfahren.
    Liebe Grüße

    • Reply ulligunde März 9, 2019 at 9:19 pm

      Hi Catherine,
      je nachdem wie minimalistisch man unterwegs ist, kann man so natürlich auch mehrere Wochen aushalten. Das ständige Rumräumen ist natürlich etwas aufwändig, aber meiner Erfahrung nach geht das schon auch einige Wochen gut. Speziell eben wenn man nicht jeden Tag alles wegräumen muss. Gekocht wird immer draußen, das wird im Caddy sonst eng und vor allem gefährlich. Toilette: Enjoy the woods! Aber immer mit Schaufel und wenn möglich das Papier wieder mitnehmen oder vorsichtig verbrennen.
      Wenn Du noch andere Fragen hast, melde Dich gerne 😉
      Viel Spaß beim Ausbau!
      Liebe Grüße,
      Erika

  • Reply Marco März 20, 2019 at 8:47 am

    Vielen Dank für diese Anregung. Ich werde es am Wochenende nachbauen, allerdings wohl mit Siebdruckplatten- auch wegen Optik. Die Exped-Matte ist auch schon bestellt.
    Nun frage ich mich nur: Ist es nicht etwas heikel, die Isomatte direkt auf die Kanten zu legen, aus denen ja die Scharniere (Klavierbänder) leicht hervorgucken? Sind da keine scharfen Kanten, die zu Löchern führen?

    • Reply ulligunde März 20, 2019 at 1:29 pm

      Hi Marco!
      Wenn bei Dir die Klavierbänder wirklich überstehen, würde ich auf keinen Fall die Matte direkt drauf legen – dafür ist sie dann doch zu teuer. Speziell das Rein- und Rausschieben kann dann zu langen Rissen führen. Bei mir stehen die Bändern nicht ab – es ist eine völlig plane Fläche.
      LG!
      Erika

  • Reply Peter Olm Mai 22, 2019 at 7:13 am

    Hallo ulligunde. Hast du Kontakt zu Leuten, die das ganze schon mal im Touran probiert haben. Caddy’s sind zur Zeit so angesagt und damit auch preisintensiver. Werde mir wohl deshalb einen Touran zulegen

    • Reply ulligunde Juni 9, 2019 at 3:29 pm

      Hi Peter!
      Danke für Deinen Kommentar – einen Touranbesitzer kenne ich tatsächlich nicht! Ford hat auch gerade einen neuen Transporter auf den Markt gebracht (Tourneo Courier), eventuell wäre der auch noch einen Blick wert.
      Liebe Grüße!
      Erika

  • Reply Hannes August 21, 2019 at 9:07 am

    Hi!
    Kommt man bei der Konstruktion an die Klappe rechts, wo bei mir zumindest der Wagenheber drin ist?
    Viele Grüße,
    Hannes

    • Reply ulligunde August 21, 2019 at 9:51 am

      Hi Hannes,
      an die Klappe kommt man nicht ohne die Konstruktion ein wenig weg zu schieben. Das geht aber leicht, sofern nicht tausend Sachen drauf gestapelt sind. Sie wiegt ja kaum was und je nach Auto reicht es auch, sie einfach ein wenig nach hinten zu schieben. Die Klappe schaut sowieso schon ein gutes Stück raus, zumindest bei mir.
      LG!
      Erika

  • Reply Johannes Oktober 2, 2019 at 7:37 am

    Hi ulligunde,

    vielen Dank für die Inspiration! Ich frage mich welche Schlafsäcke ihr fürs schlafen im Auto speziell im Winter beim Skitouren und Eisklettern verwendet? Könntest Du mir bitte Marke und Modell nennen bzw. den Komfortbereich?

    Die Angaben der Experten gehen hier deutlich auseinander. Ich schwanke gerade zwischen einem Komfortbereich von -5 bis -15 Grad.

    vielen lieben dank und ich freu mich schon aufs Nachbauen!

    • Reply ulligunde Oktober 2, 2019 at 8:11 am

      Hi Johannes!
      Der Mann hat von seinen Expeditionen den „EVEREST“ von Mountain Equipment, der reicht von -5 bis -40 Grad. Der ist aber oft auch echt einfach zu warm, obwohl er schon uralt ist. Ich hab einen Glacier 1250 von Mountain Equipment, der hat eine Komforttemperatur von -12 Grad, was bei mir sowohl bei Nächten aufm Gletscher als auch im Auto bei Eiskletter-Trips gut gereicht hat. Ich erinnere mich nicht, irgendwann mal gefroren zu haben, aber ich habe meist auch noch ein Baumwoll-Inlet drin. Das machts nicht nur kuscheliger, sondern auch noch ein wenig wärmer. Im Auto liegt aber im Notfall auch immer noch eine Wolldecke, die kommt drüber, wenns mal richtig kalt ist. Im Sommer hab ich den Glacier 450 im Auto, der reicht easy.

      LG!
      Erika

  • Reply Ralf März 12, 2020 at 9:48 am

    Ich bin erst in der Anschaffungsphase für den Caddy, aber es soll definitiv ein Bett rein. Nun bin ich am Überlegen, ob Maxi oder der kurze Radstand ausreicht. Mit 1,87m bin ich auch relativ groß. Allerdings ist meine Innenstadt-Garage auch nicht bequem zum Einparken, schmale Durchfahrt, man muss rückwärts etc….

    Muss man bei Deinem hier beschriebenen Bett die vorderen Sitze ganz nach vorne schieben, oder wie ist das? Die Platten ergeben ja 195cm Länge, was ordentlich ist…

    • Reply ulligunde März 12, 2020 at 9:53 am

      Hi Ralf!
      Genau, man schiebt die Sitze ganz nach vorne und stellt sie senkrecht. Das ist wenn man mal ehrlich ist, recht schnell gemacht und mit etwas Tetris-Talent bekommt man dort dann ja auch trotzdem alles untergebracht. Einziges Manko ist dann noch, dass man (als großer Mensch) so nicht mehr wegfahren kann, aber das Bett kann notfalls auch etwas aufgeklappt werden (nur bisschen, sodass ein Z entsteht), dann kann man die Sitze zurückfahren. Und dann spricht eigentlich nicht mehr so viel für den Caddy Maxi, finde ich. Wenn man wir die Sitze ganz nach vorne fahren, bleibt sogar noch ca. ein 10cm großer Spalt – es ergibt sich also eine Liegefläche von zwei Metern.
      LG!
      Erika

  • Reply Marlene Mai 11, 2020 at 10:30 pm

    Hallo Ulligunde,

    super Erklärung zum Caddy Bett Ausbau.
    Frage…hält der Kopfteil auch mit der Reepschnur alleine, wenn die Rückbank komplett ausgebaut ist?

    danke für deine Hilfe!
    lg Marlene

    • Reply ulligunde Mai 12, 2020 at 10:48 am

      Hi Marlene! Da wird es noch eine weitere Unterstützung brauchen, weil sonst zu viel Last auf den Scharniere sein würde. Das wäre ja fast wie eine Hängematte. Könnte man aber wahrscheinlich lösen, in dem man die senkrechten Stützen hinten z.b. verlängert oder weitere Stützen vorne ranbaut…
      LG!
      Erika

      • Reply Marlene Mai 13, 2020 at 5:22 pm

        Hallo Erika, danke für das Feedback.
        Wir werden vermutlich eine Kiste/Box in der Höhe des Bettes besorgen und als zusätzliche Stütze verwenden.
        Bietet zusätzlichen Stauraum und kann auch als Sitzgelegenheit verwendet werden!
        LG Marlene

  • Reply Tobi Mai 19, 2020 at 8:42 am

    Was mir bei deiner Konstruktion noch nicht so ganz klar ist, ist wie du verhinderst, dass die „Beine“ bei Belastung nach innen klappen. Da muss man doch noch irgend einen Winkel anbringen oder sonst eine Stütze? Oder sehe ich das falsch.

    Vielen Dank für deine Antwort.

    • Reply ulligunde Mai 19, 2020 at 8:54 am

      Hi Tobi!
      Sollte das bei Deiner Konstruktion wirklich ein Problem sein, kann man da ja relativ leicht nachbessern. Bei uns war es noch nie ein Thema, weil einerseits der Boden viel Reibung hat, die Konstruktion ja auch etwas wiegt und es keinerlei Druck nach innen gibt, weil die Seitenteile ja direkt an der Wand stehen. Noch dazu ist der untere Raum ja fast immer mit Geraffel und Kisten gefüllt. War aber auch ohne Kisten nie ein Problem.
      LG!
      Erika

  • Reply Marion Juni 21, 2020 at 8:27 pm

    Tausend Dank für die tolle Anleitung und Einkaufsliste. Ich habe diese nur leicht erweitert und eine Box daraus gemacht. Gerne sende ich Fotos. Ihr habt mir sehr weitergeholfen, da die Angaben sehr präzise waren. Ganz lieben Dank!!

  • Reply Sabine Juli 14, 2020 at 7:14 pm

    Ich habe jetzt meine erste Nacht in meinem Caddy hinter mir, geschlafen auf dem Bett, das ich nach deiner Anleitung gebaut habe. Ganz toll! Alles hat so funktioniert nach deiner tollen, einfachen Anleitung! Ganz lieben, herzlichen Dank! Ich habe mir zur Sicherheit noch zwei kleine Bretter mit Winkeln (angeschraubte Holzdreiecke) zwischen die Standbretter gestellt, damit auch während der Fahrt alles stabil bleibt. Mein Bett ist aus Erlensperrholz mit Nickelscharnieren und ich finde es richtig schick und nobel 🙂

    • Reply ulligunde Juli 15, 2020 at 4:37 pm

      Hi Sabine,
      yeeeeah! Das freut mich. Allseits GUTE NACHT weiterhin!
      LG 🙂
      Erika

    • Reply Sabine Juli 17, 2020 at 4:27 pm

      PS: nicht Erlensperrholz, sondern Erlen-Tischlerplatte. Die ist leichter als Sperrholz und man kann sie etwas dünner nehmen, ohne an Stabilität einzubüßen. 🙂

      • Reply Chris Juli 23, 2020 at 11:52 pm

        Hallo Sabine, würdest Du mir verraten, welche Dicke diese Eren-Tischlerplatte hat? Hast Du die auch für die Seitenteile genommen? War heute im Baumarkt und bin total verwirrt. Ich habe nur 90 in der Breite (damit das MTB rechts stehen kann) – und möchte so dünn wie möglich nehmen.. damit ich es auch alleine umbauen kann! LG Chris

  • Reply Magda Juli 15, 2020 at 8:51 am

    Hallo!
    Danke, für die gute Beschreibung. Micj würd interessieren um welchen Caddy es sich handelt, da ich mir die Frage stelle ob man den Maxi braucht um genug Liegefläche zu haben?

    Würde mich über eine Antwort freuen. Lg, Magda

    • Reply ulligunde Juli 15, 2020 at 4:38 pm

      Hi Magda,
      das ist ein ganz normaler Caddy – kein Maxi. Die Liegefläche ist da knapp 2 Meter lang.
      LG,
      Erika

  • Reply Sebastian Vogel August 2, 2020 at 2:56 pm

    Hi vielen Dank für die geniale Anleitung
    Eine Frage habe ich sich dazu
    Und zwar schreibst du das du sowohl 100 cm sowie 50 cm Länge Klavierbänder genutzt hast
    Ich finde diese absolut nicht und der Länge ?? Hast du diese selber zugeschnitten ? Und welche breite haben deine Klavierbänder

    LG basti

    • Reply ulligunde August 3, 2020 at 10:36 am

      Hi Sebastian,
      das kann gut sein, dass ich die damals selbst zugeschnitten habe. Die Breite hängt vom verwendeten Holz ab. So breit wie möglich, so schmal wie nötig – sie dürfen auf keinen Fall überstehen, sonst geht Dir deine Matratze kaputt.

      LG,
      Erika

  • Reply Skadia August 8, 2020 at 12:47 pm

    Liebe Erika,

    vielen, vielen Dank für die ausführliche Bauanleitung und ergänzenden Anmerkungen! Genau so eine Konstruktion wollten wir haben. 🙂

    Wir haben uns im Baumarkt eine Siebdruckplatte auf die angegebenen Maße zurechtsägen lassen, Kostenpunkt: 60 Euro für die Platte, 3,50 Euro für die Schnitte (und als Abfall noch zwei Regalböden 😉 ).
    Bei den Klavierbändern haben wir 90×3,2cm und 30×3,2cm genommen, die waren so im Baumarkt vorrätig und passen genau bei den 15mm starken Platten.

    Der Zusammenbau war problemlos – Es passt alles perfekt und erfordert kaum Handwerksskills. Dank umgedrehter Kopfstützen ist auch das Seil nicht notwendig. Probenacht erfolgreich absolviert (Wir nutzen eine 190 × 110 cm rollbare Kaltschaummatratze, die wir vor Jahren schon für unseren Astra Caravan angeschafft hatten). Hoffentlich haben wir bald wieder viele Anlässe für den Einsatz. 😉

    Viele Grüße aus Berlin!

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