Folge dem Bruch (Trainer C Bergsteigen, Kurs „Eis“)

August 19, 2016

Was ist noch Gehgelände? Ab wann ist Sicherungsbedarf? Und wie läuft das eigentlich mit dieser Spaltenbergung? Im zweiten Teil der Ausbildung zum DAV „Trainer C Bergsteigen“ (ehem. Fachübungsleiter) ging es vorwiegend um die Ausbildung am Gletscher. Neun Tage mit zwei außergewöhnlichen Ausbildern, viel Bruch und zickigem Wetter. Und trotzdem sauguter Stimmung!

Dreamteam beim zweiten KursMit manchen Menschen passt es einfach auf Anhieb. Gleich drei bekannte Gesichter aus dem ersten Kurs schlurften vergangene Woche in den Gasthof im Ötztal. Und obwohl wir uns teils nur flüchtig kannten, war mit Küken Charly (Lotte), Steileismaschine René (Faxe) und Sympathikum Chris (Toni) sofort klar: Das muss einfach gut werden! Wurde es auch, auch wenn das Wetter gerade bei den spannenden Themen zuverlässig gegen uns arbeitete. Aber von Anfang:

Klett-scher!

Die ersten zwei Tage waren – wie es sich für einen Gletscher-Kurs eben gehört – geprägt von Klettersteig-Ausbildung. Äh, ja. Klingt komisch, war aber so. Auf diese Weise kam Klettersteigjungfergunde wenigstens endlich mal in den Genuss eines E-Klettersteigs – wohlgemerkt einem, dessen schwere Passagen konsequent durch einen ausgewachsenen Wasserfall führten – wir sind ja hier nicht zum Locken zwirbeln.

Während man die ersten zehn Leitersprossen noch denkt, dass das ja eigentlich ganz lustige Griffe sind, werden die nassen Stahlteile irgendwann dann doch ziemlich unangenehm und plötzlich erwischt man sich beim Hooken, Eindrehen, dynamisch anziehen… Wie gut, dass wir die Sicherungsübungen alle im leichten Gelände gemacht hatten und hier nur auf unser Knochenbrecher-Sicherungsset vertrauen konnten. Ging natürlich, aber mit den Worten von Bergführer Peter (Papa Schlumpf) „Glaubt mir, ihr wollt echt nicht ausprobieren, wie sich das anfühlt, in ein Klettersteigset zu fallen!“ im Kopf, war die Sache nur mittelmäßig spaßig. Ein Hoch auf’s Klettern mit Seil!

Hauptgang mit Dessert

Nach einer Portion grantigem Kellner und nächtlichem Olympia-Dressur-Reiten ging es am nächsten Tag in den Klettergarten: An der einen Station wurden verschiedenste Variationen der Sicherungsmöglichkeiten im Gelände serviert, an der anderen hingegen Prusiktraining für Fortgeschrittene. Umweltexperte-Kletterhallenbetreiber-Jäger-Dozent-Soldat-Lebenskünstler Sven garnierte alles mit Facts zum Thema „Umwelt“, Bergführer Andi (Gargamel) ergänzte noch mit „Wetter“, bevor es nachmittags dann endlich auf die Vernagthütte ging. Drei Stunden waren angegeben, wir machten’s natürlich in zwei – das Abendessen rief. Man muss Prioritäten setzen, eh klar.

Fluchtkogel, Wetter, Bruch: Routinen etablieren

Mit dem Abendessen kam auch schon das schlechte Wetter und so ging unsere erste Ausbildungstour recht schnell in eine Regen-Graupel-Wind-Aktion über. Damit der Gesamteindruck stimmig ist, entpuppte sich der angebliche Zweier-Grat, an dem wir das Gehen am gleitenden Seil üben hätten sollen, in brüchiges Schmodder-Gelände. Ehe wir uns versahen, standen wir leicht verdreckt via dem Nordgrat auf dem Fluchtkogel.

Und was hilft gegen schlammige Handschuhe besser als ausgiebiges Schneewühlen? Folgerichtig hingen wir wenig später in einem tiefen Windkolk, der uns für die Gletscherausbildung diente. Bei Wind und Regen hängt man sich ja gerne ans Seil und wartet, bis die Kollegen einen rausfischen! Dank den Speedos Charly und Chris ging das alles aber ziemlich flott und wir tauschten die klatschnassen Klamotten auf der Hütte bereitwillig gegen Kuchen, heiße Schoki und das ein oder andere Hopfengetränk.

Routinen festigen

Erste Hilfe gabs natürlich auch noch....Aber bloß keine Ruhe! Am nächsten Tag wurde es ernst, denn sowohl die Theorieprüfung als auch der Test zum „persönlichen Können im Fels“ wurden abgefragt. Natürlich im Regengraupelwindgemisch, alles andere wäre aber auch einfach nicht authentisch gewesen.

Blockstand auf nassem Fels, Schleifknoten mit triefendem Seil, Abseilstand an zwei mittelmäßigen Fixpunkten mit feuchten Pfoten, Stand an einer moosigen Sanduhr… Klassiker. Für Zinnenfans durchaus gewöhnte Aufgaben, auch wenn es ärgerlich ist, dass zum Beispiel der Blockstand im einen Kurs so und im anderen Kurs anders gelehrt wird. Egal, Hauptsache alles hält. Und dass man den Sackstich doch auf die Seite des Kletterers macht, klingt eigentlich ganz vernünftig, denn so kann der Stand leichter „im Klettern“ abgebaut werden. Für gut befunden. Abgespeichert.

Routinen brechen

Der nächste Streich, der folgte zugleich. Fröhliches Herumeiern in steilem Eis mit Steigeisen, mal mit Pickel, mal ohne, mal steil, mal richtig steil. Dazwischen Sanduhren bohren, Eisschrauben rausschmelzen lassen (ja, für ausgerechnet diese Übung hatten wir ganz un-routinemäßig Sonnenschein…) und nochmal Spaltenbergung perfektionieren… Heim hoppeln, zehn Minuten Pause, Szenenwechsel: Eisschrauben weg, Friends her. Gestaffeltes Klettern üben. Oder: Die Suche nach dem guten Block. Ich bin ja immer wieder fasziniert, wie rasch Bergführer (oder Michis) anständige Köpfl finden. Ich steh da und sehe maximal Risse für Friends. Ich bin einfach irgendwie falsch konditioniert.

Bewährtes bloß nicht ändern!

Spaltenbergungsprüfung.Nächster Morgen: Früher Wecker. Spaltenbergungsprüfung mit Option auf Eisflanke. Alles beim alten, sowohl das Wetter (Graupel-Regen) als auch der Gipfel (Fluchtkogel, diesmal von Nordwest). Nur am Joch wäre ich direkt wieder umgedreht, denn in leicht mit Schnee bedecktes Schmodder-Gelände, das irgendwo im Nebel endet, hätte ich meine Gäste wohl eher nicht geführt. Der Spürsinn des Schlumpf-Bergführers findet aber natürlich eine gangbare Querung und schon hingen drei von uns in der imposanten Spalte. Großes Teil! Aus Graupel wurde Regen, die Nassschneerutsche wählten jenen Weg, den wir in entgegengesetzter Richtung vor hatten und so bließen wir die Flanke ab und schmodderten zurück zu Kaffee und Kuchen.

 

Sonne?!

Wahrscheinlich aus purem Selbstschutz schickte uns Petrus für den letzten Tag, den großen Prüfungstag, doch noch gutes Wetter. Blauer Himmel, Pulliwetter, perfekte Fernsicht. So sieht das hier also aus! Ganz schön wenig Gletscher für sooo viel Geröll.

Den Gletscher am Joch, der früher noch Ausgangspunkt für unsere Grattour war, gibt es schon lange nicht mehr, wir wählten stattdessen den Aufstieg über eine nette Eisflanke. Standplatz bauen, Fixseil einrichten, letzten nachsichern. Merke: Nicht über dem Stand klettern und schon gar nicht über dem Stand den nächsten einrichten. Was beim Eisklettern gilt, gilt in so einer Schneeflanke durchaus auch und so spielten wir am unteren Stand Baseball mit den herunterrollenden Schneestücken. Letzter Stand, flaches Gelände. Spuranlage linksrum? Direkt? Was ist gefährlicher, die Spalten oder die Mitreißgefahr?

Ab in den Bruch

Die ersten Meter am Grat, im Hintergrund die Hintergraslspitze.Ankunft am bröseligen Grat, der natürlich auch am Fluchtkogel endet, diesmal quasi von Ost. Fluchtkogel. Bruch. Bewährtes soll man nicht ändern, immerhin tanzt das Wetter ja schon aus der Reihe. Umbau auf gleitendes Seil, Führungswechsel, schnell weiter!

»Unterhalb der Schneide ist das Gestein häufig brüchig«, stand im Führer. Hinzuzufügen wäre vielleicht noch, dass es auch an der Schneide selbst brüchig ist, aber gut, mit genügend großen Schlingen kann man einfach so viel losen Stein einfangen, dass es am Ende vielleicht doch wieder hält.

Nach 100 Metern das Kommando vom Chef »Umbau auf Gehgelände, Erika, du übernimmst!«. Aye aye, Käpt’n Schlumpf! Klassisches Bergsteigen bis zu einem Pfeiler, kurze Ratlosigkeit: Besteht da jetzt Sicherungsbedarf (bei mir ja quasi immer ;-))? Sicherung des Gastes besser im Nachstieg oder besser im Vorstieg? Käpt’n Schlumpf sah’s anders als ich Abstiegskletterfurchti, was mir am Ende meine einzige Note 2 einbrachte. Völlig egal, denn wenn der Grat noch ein bisschen fester würde, dann könnte das hier sogar noch ganz  lustig werden!

 

Von Platten und scharfen Schneiden

Fest wurde es, allerdings nur für wenige, überraschend plattige Meter. Mit Bergschuhen, ungesichert. Einfach toll. Danach Bruch, viel Bruch oder wahlweise mal ganz kurz besonders viel Bruch. Erst die „Zähnli“, ein zehn-Meter-Hangel-Quergang an tatsächlich solidem Fels ließ ein wenig Kletterspaß aufkommen.

Dazwischen wieder Bruch, Paternoster, Ablassschaukel, gleitendes Seil, gestaffeltes Klettern und unzählige Umbauaktionen zwischen Gehgelände und Sicherungsbedarf. Ich bin ja ein Fan von Seilen, aber irgendwann hatte selbst ich genug vom ständigen Seilauf- und abnehmen. 60 Meter 10mm Strick, noch dazu nass. Aber mit müffelnder Halskrause klettert sich’s ja eh viel besser.

Zurück ins Eis

Links die Aufstiegsspur, rechts unser Abstieg.Nach fünf statt zwei Stunden waren wir tatsächlich endlich, endlich durch. So richtig Pause gab’s trotzdem nicht, stattdessen wartete eine weitere Firn/Eis/Wasser-Steilstufe. Eismaschine René hatte die Führung und übergab mir Eisnachwuchsgunde das Einrichten des nächsten Standes mitten in der Flanke. Der Schnee war so ungefähr 56 Meter tief, ablassen, wenn man bis zur Hüfte einsinkt, stellte sich im Nachhinein als mittelmäßig spaßig heraus. Dafür klappte das mit der Eissanduhr erfreulicherweise direkt. Profi am Werk! 🙂

Irgendwann standen wir dann doch wieder unten am Gletscher und nach rund elf Stunden wieder daheim auf der sonnenbeschienenen Terrasse. Elf Stunden für den Hausberg-Grat, das muss man erstmal schaffen.

Routinen behalten

Fröhliche Ausbilder sind immer noch die besten. Papa Schlumpf bei der Arbeit.Um die Routine aus Fluchtkogel, Wetter und Schnaps nicht völlig zu ruinieren, gab es nach Notenbekanntgabe noch die ein oder andere Marille, eine leicht betüdelte Feedbackrunde und noch ein letztes Mal Packen. Ein klein wenig traurig, weil man diese doch irgendwie schöne Gegend verlässt, aber auch ziemlich fröhlich, denn neun Tage Kurs sind anstrengend und die Vorfreude auf den Partner ist groß.

Der geplante Grundschartner fiel – wie üblich für diesen Sommer – natürlich wieder sprichwörtlich ins Wasser (sch*** Routine!), stattdessen gab’s ein paar Tage nette Urlaubs-Sportkletterei im Ötz- und Zillertal. Und auch wenn das Niveau dank Selbstständigkeit und unbeständigem Wetter gefühlt dieses Jahr nicht ganz so hoch ist wie im letzten, waren doch ein paar schöne Linien dabei, von denen zwei definitiv nochmal wiederholt werden wollen, dann aber mit Friends und Keilen!

Finale 2017

Im nächsten Jahr wartet noch der letzte Teil des Kurses, mit dem ich mich dann hoffentlich „Trainer B Alpinklettern“ nennen darf. Nachdem aber Papa Schlumpf mir bereits während dieses Kurses die Bergführerausbildung ans Herz legte (wenn der wüsste, wie ich mich fürchten kann! 😉 ), bin ich enorm gespannt auf den Kurs. Für dieses Jahr wünsche ich mir aber viel mehr ein Ende dieser Wetter-Routine und noch ein paar erfolgreiche Touren in Schnee und Fels. Hoffentlich geht sich noch was aus.

Die zwei Bergführer Peter Albert und Andi Thomann.Wer sich für eine Trainer-Ausbildung beim DAV interessiert, findet hier den Bericht vom ersten Kurs (Fels) und hier weitere Informationen direkt vom DAV.
Mit dabei waren die zwei Bergführer
– Peter (Homebase Garmisch, hier ein lesenswerter Bericht von seiner Tour am Fitz Roy) und
– Andi (Homebase Allgäu/München)

 

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14 Comments

  • Reply Erwin August 19, 2016 at 12:28 pm

    Coole Sache, Erika!
    Bin neulich relativ zufällig auf deinen Blog gestoßen und finds klasse, was du machst und wie du es zeigst. Tolle Fotos, kurzweiliger Schreibstil.. Gefällt mir sehr gut! 🙂

    • Reply ulligunde August 19, 2016 at 12:38 pm

      Moin Erwin,
      merci vielmals für Deine lieben Worte! Das freut mich, wenn Dir Fotos und Text gefallen. Tag versüßt!

      Liebe Grüße

      Erika

  • Reply Dani August 19, 2016 at 11:17 pm

    Sehr koplizierte und unlogische Bezeichnungen das mit dem Trainer B, C, whatever! Dennoch gratuliere! 😉
    Eine Frage: verpflichtet man sich eigentlich mit der Ausbildung dann, eine gewisse Anzahl Kurse zu leiten oder wie läuft das?

    Ab gehts hier, da müssen wir bald Frau Bergführergunde sagen, was?

  • Reply Thomas August 20, 2016 at 12:30 pm

    Dann bin ich mit der Frage zur Bergführer-Ausbildung ja nicht der einzige 😉
    Wie immer ein schöner Bericht mit genialen Fotos, ihr hattet ja sichtlich euren Spass!

    • Reply ulligunde August 22, 2016 at 7:48 am

      Hi Thomas, jaja, die Frage nach dem Bergführer… 😉 Dafür müsste ich wohl noch deutlich mehr trainieren. Und natürlich erstmal noch viel mehr Touren unternehmen. Ich fang mal mit letzterem erstmal an 🙂

      LG! Erika

  • Reply Bernd | KritzelKraxel.net August 20, 2016 at 10:01 pm

    Hallo Dani,
    ich kann zwar nicht für Erika sprechen, aber bei uns in der Sektion, die die Ausbildung bezahlt, werden Kruse durchgeführt. Wenn Du den bezahlt bekommst, dann sollte dies meine Meinung nach schon selbstverständlich sein, zumal die Sektion Diener Ausbildung zustimmen muss. Der Bezeichnung Trainer C und B sind an die Struktur des Deutschen Olympischen Sportbunds angelehnt.

    @Erika:
    Du kannst Dir das mit der Bergführerin ja noch überlegen, als zweites, drittes oder viertes Standbein oder so. 😉 Das habe ich irgendwo schon einmal gehört. Und nein, nicht bei mir.
    Sehr cooler Bericht, wie immer.

    Viele Grüße aus Westfalen, Bernd

    • Reply Dani August 21, 2016 at 4:52 pm

      Mich hätts nur interessiert, weil ich die Ausbildungskurse vom ÖAV z.B. immer extrem teuer fand und das als Privatperson absolut unleistbar ist. Ein Bekannter von uns meinte aber, dass bei ihm die Sektion bezahlt hat, allerdings jetzt keine rechtliche Verpflichtung besteht, dann für die Sektion eine gewisse Anzahl Touren zu führen. Klar macht er das dann auch (deswegen hat er den Kurs ja gemacht), aber angenommen er würd jetzt z.B. umziehen, wäre ja ein Sektionswechsel nötig und somit würde die Ursprungs-Sektion durch die Finger schauen. Hat mich irgendwie interessiert, wie das gehandhabt wird und wieviele geführte Touren pro Jahr das dann sein müssen. Aber beim ÖAV ist das wohl wieder etwas anders, da sind die Unterteilungen bzw. Ausbildungsmodi ja auch ganz unterschiedlich.
      Ich glaub Bergführer als Nebenstandbein ist nie so schlecht. Da gibts eh viel zu wenig Weibleins, das gehöre mal geändert! 😛

      • Reply ulligunde August 22, 2016 at 7:46 am

        Guten Morgen Dani! Entschuldige die späte Antwort… Meines Wissens verpflichtet man sich beim DAV zu nichts. Meine Sektion hat die gesamten Kosten (gut 1000 Euro meines Wissens) übernommen, was ja allein schon ein Apell ans Gewissen darstellt. Ich habe glaube ich aber gehört, dass der DAV in bestimmten Fällen rückwirkend dir die Ausbildung in Rechnung stellt, wenn du wirklich gar nichts an Gegenleistung bringst. Aber wie du schon sagst, es steckt ja auch der Antrieb, ehrenamtlich tätig zu werden, hinter der Ausbildung. Ich glaube da gibt es nur ganz wenige, echt schwarze Schafe.

        Und ja, ne weitere weibliche Bergführerin wär bestimmt gut 🙂 Ich frage mich immer, ob die dann aber irgendwie leichter/mehr Aufträge bekommen als die männlichen Kollegen oder ob es womöglich gar andersrum ist?!

        LG! Erika

      • Reply Bernd | KritzelKraxel.net August 22, 2016 at 10:21 pm

        Hallo Dani,
        wie das beim OeAV gehandhabt wird, weiss ich natürlich nicht. Bei uns passiert – und in der Jugendarbeit ebenfalls oft, dass jemand ins Studium zieht (natürlich woanders) und dann keine Zeit für Routineveranstaltungen hat. Damit meine ich z.B. einen regelmäßigen Klettertreff/Kurs/wasauchimmer und ggf lediglich einen Kurs oder Führungstour im Sommer anbieten kann. Dann ist das halt so. Was soll der Vorstand machen? Da geht Beruf vor.
        Meines Wissens muss man nicht die Sektion wechseln, zumindest nicht im DAV.
        Mir wurde ebenfalls nicht vorgeschrieben, was ich an Kursen/Touren, etc. zu machen habe. Mir macht es aber Freude anderen Leuten Dinge beizubringen (und andere Sachen für den DAV zu machen). Das ist meine persönliche Motivation, ehrenamtlich tätig zu sein.
        Und ja, volle Zustimmung an die Damen unter den Leser*innen: Los, traut Euch! Ich würd mich sehr freuen, wenn bei uns in der Sektion (und natürlich auch in anderen) auch Mädels (kenne 2! Oh, halt, jetzt 3 im DAV 😉 (und mit Sabrina 4 insgesamt) den Trainer C Bergsteigen o.ä. machen würden (Wanderleiterinnen und Kletterbetreuerinnen haben wir schon). Das wird aber sicherlich noch etwas dauern… Noch ein Job des Trainer C – es wird also nicht langweilig.
        Viele Grüße, Bernd

    • Reply ulligunde August 22, 2016 at 7:39 am

      Guten Morgen Bernd! Stimmt schon, so eine Bergführerausbildung wäre als Ergänzung in meinem Bereich tatsächlich ziemlich gut, aber ehrlich gesagt bezweifle ich, dass ich den hohen Anforderungen gewachsen bin. Speziell beim Skifahren hab ich da so meine Zweifel 😉 Ganz davon abgesehen, dass die Sache halt auch finanziell ne Herausforderung ist, ganz zu schweigen vom Berifsrisiko… Cool wäre natürlich trotzdem.

      LG! Erika

      • Reply Bernd | KritzelKraxel.net August 22, 2016 at 10:08 pm

        Hey, sagt ja auch niemand, dass Du das JETZT machen musst. Mach Dir da neuneinfach mal keinen Stress. Du wirst auch ohne ausgelastet sein. 😉
        Gruß ins Allgäu, Bernd

  • Reply Sabrina August 22, 2016 at 3:03 pm

    Prima Bericht und so ausführlich! Klingt auch nach einem sehr spannenden Kurs.

    Also „verpflichtet“ wurde ich bei meiner Sektion nicht und trotzdem wird erwartet, dass ich mich ehrenamtlich für unsere Sektion einsetze. Ich denke das ist selbstverständlich und logisch. Aber damit habe ich kein Problem – die erste Tour gemeinsam mit einem Kollegen konnte ich ja schon offiziell führen… 🙂

    LG Sabrina

  • Reply Folge dem Kuchen (Trainer-Ausbildung beim DAV) | ulligunde.com August 26, 2016 at 7:20 pm

    […] Bernd | KritzelKraxel.net bei Folge dem Bruch (Trainer C Bergsteigen, Kurs „Eis“) […]

  • Reply Jochen August 31, 2016 at 8:20 am

    So und jetzt mal zur Aufklärung bzgl. der Ausbildung in den Sektionen. Ich weiß das, da ich im Vorstand bin und daher auch zu andere rel. intensiven Kontakt habe. Jede Sektion des DAV kann das individuell handhaben. Manchen Sektion zahlen richtig hohe Aufwandsentschädigungen. Dann holst du dir die Kosten darüber zurück. Bei uns z.B. zahlst Du Deinen Eigenanteil zunächst selbst und wenn du drei Jahre hintereinander jeweils drei Touren geführt hast, gibt’s das Geld zurück. Basta!

    LG aus dem Allgäu ins Allgäu

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