Crashkurs im Klettern für Große (Cassin, Westliche Zinne)

August 16, 2015

Er hatte einmal beiläufig die Drei Zinnen als mögliches Ziel vorgeschlagen. Ich hatte damals gelacht, nahm es als Scherz. Etwas später erwähnte er die Cassin. Ich kannte den Namen, konnte die Tour aber nicht zuordnen. War aber sicher, er würde etwas an der kleinen Zinne oder an irgendeinem Seitenklapfen meinen. Aber ich irrte. Es war eine DER Touren in den Dolomiten. An der Westlichen Zinne höchstpersönlich. Ich war sprachlos. Unentschlossen. Begeistert. (Cassin, Westliche Zinne, Sommer 2015)

Die Drei Zinnen im ersten Morgenlicht5 Uhr, Parkplatz der Auronzohütte: Nach einem gemütlichen Frühstück im Schein der Stirnlampen schlenderten mein Arbeitskollege Michi und ich in Richtung Einstieg. Es war überdurchschnittlich warm, der Himmel völlig klar. Die Zacken um uns herum leuchteten vorsichtig im allerersten Morgenlicht. Es war ganz still, wir waren allein. Nach einigen Minuten eröffnete sich das erste Mal der Blick auf die berühmten Drei Zinnen. Ich traute meinen Augen nicht, so imposant waren diese Gipfel.

Ich fühlte in mich rein, war nicht nervös. Seltsam, eigentlich sollte ich bei dem Anblick zittrige Knie bekommen. Nun fühlte ich nur Vorfreude. Ich war gespannt, wie es laufen würde. Wusste aber natürlich auch, dass mich mein Seilpartner notfalls problemlos aus der Wand herausführen könnte. So schwer war die Kletterei in der Cassin nicht – die Crux konzentrierte sich auf wenige Seillängen in der Mitte. Allesamt Quergänge, aber im Internet stand was davon, dass da so viele Haken steckten, dass man auch so durchkommen könnte. Beim Rest wusste ich, dass ich es zumindest klettertechnisch drauf haben sollte – wie mein Kopf aber rostige, alte Schlaghaken und ggf. nicht ganz eindeutige Wegfindung finden würde, das konnte ich nicht einschätzen. Zeit, es herauszufinden!

Crashkurs im Dolomiten-Klettern

Einstieg in die CassinMichi kannte natürlich den richtigen Weg zum Einstieg, wodurch wir die Seilschaft, die eigentlich vor uns unterwegs war, doch noch überholen konnten.  Als erstes in diese beliebte Tour einzusteigen hieß schon mal Gutes. Er übernahm die erste Seillänge und hängte gleich mal zwei zusammen. Lektion #1: Zwei Seillängen bedeutet nicht zwingend zwei Seillängen. Die Kletterei war cool – es gab Griffe! Ich feierte spontan ein bisschen, freute mich über Ordentliches zum Greifen, über das gute Wetter, die schöne Morgenstimmung und patschte so vor mich hin. Spätestens als mir auf der Hälfte gleich mal ein Griff halb entgegenkam, war die Aufmerksamkeit dann aber doch voll da und ich kletterte anständig dem Seil hinterher – dicht verfolgt von einer weiteren Seilschaft, die einen alternativen Einstieg gewählt hatte.

Erster Stand. Lektion #2: Ein paar Schlaghaken und viel Vertrauen in das alte Metall = Stand. Alles klar, her mit den Exen! Auf die Frage, wo es jetzt hinginge, kam nur irgendwas von „irgendwo da links vom grauen Streifen und dann schaust halt mal, wo ein Stand ist. Du kannst auch einfach so weit klettern, wie das Seil reicht, ich komm dann sonst halt nach„. Okey, Lektion #3: Wir nehmen das Topo bestenfalls als Orientierungshilfe und bauen die Stände dort, wo es uns passt. Das könnte spannend werden, wo ich mich doch vor langen Seillängen so fürchte. Egal, erstmal los.

Lektion 4: Ganz wichtig

Am Anfang der CassinÜber leichtes, aber dafür völlig ungesichertes Gelände ging es irgendwo in Richtung grauen Streifen vor einen kleinen Pfeiler. Links rum? Rechts rum? Naja, Hauptsache hoch. Ein Friend sorgte für ein bisschen Sicherheit und siehe da: Zwei rostige Haken direkt übereinander. Das hier soll der erste Stand sein? Wirklich? Ich kletterte noch einen Meter weiter – Vierergelände war das übrigens eher nicht – stand auf einem aussichtsreichen Plateau mit zwei anderen Haken, von denen der eine ganz gut aussah. So fast ohne Rost und so. Der andere dafür ganz klassisch rotbraun. Und beide irgendwie ungünstig weit drüben. Puh, joa… Hier Stand bauen? Zurück zu den anderen zwei Haken? Einfach weiter, „bis das Seil aus ist“?! Spontane Ratlosigkeit. Runter, hier bleiben, hoch, runter, hier bleiben ho… Äääeeheeeeem….. Egal. hier bleiben. Wie war das jetzt dann nochmal mit Reihenschaltung?

Stand mit AussichtIch war leicht unter Druck. Wusste, dass der Meister inzwischen schon ungefähr 50 Meter weiter wäre und unsere Verfolgerseilschaft garantiert schon weiß vor Ärger war, dass sie sich die Führung von einer langsamen Frau-Mann-Seilschaft wegschnappen lassen hatten. Naja, egal. Erstmal was Ordentliches hier aufbauen, Seil einziehen, nachsichern. Er war natürlich innerhalb gefühlter 1,25 Minuten bei mir, einige Sekunden später waren ein paar Exen von meinem Gurt gepflückt und weg war er. Lektion 4: Wir machen Pause, wenn wir oben sind. Den Stand gerade über uns ließ er natürlich aus, zog gleich rüber in den Quergang und hängte sich, als das Seil nahezu aus war, mitten in die Wand. Alles klar, so kann man sich zumindest das Ausrechnen am Einstieg sparen, in dem man säuberlich abzählt, wer einsteigen muss, um die Schlüssellänge zu klettern.

Etwas ausgesetztAusgesetzt mitten in der Wand

Als ich nach etwa vier Ewigkeiten zu ihm aufgeschlossen hatte, wagten wir doch mal einen Blick ins Topo. Wir waren irgendwo in der Mitte der vierten Seillänge, vor uns lag noch kurz Siebenergelände und anschließend die 15-Meter-lange Schlüssellänge. Ich ließ ihm spontan den Vortritt. Während er irgendwo jenseits der Kante die positiven Leisten, den herrlichen Stein und die genialen Bewegungen feierte, hatte ich Zeit für das phänomenale Panorama. Die umliegenden Berge leuchteten im Morgenlicht, die grünen Seen sooo weit unterhalb waren schon ganz klein. Mein Blick fiel auf das Seil, das einige Meter ins freie hing. Ausgesetzt war das hier irgendwie schon.

Während ich noch darüber sinnierte, wo eigentlich meine Angst hin ist, war er natürlich auch schon wieder am Stand und es wurde ernst. Anfangs noch cool. Schön, steil, gute Leisten, auch was zu stehen! In der Schlüsselllänge der CassinDirekt vor der Schlüssellänge übernahm ich allerdings den Rucksack, der da zurückgelassen hing und plötzlich waren die coolen Leisten gar nicht mehr ganz so cool. Und die Tritte fehlten auch und überhaupt war ich selbst plötzlich verdammt schwer. Ich wollte ungern die Zuverlässigkeit der Haken hier testen, wollte aber auch nicht irgendwo ins Nirgendwo stürzen und krabbelte einigermaßen ungelenk herum. Achter mit Rucksack, geräumigen Alpinkletterschuhen und dann auch noch quer zu klettern, das will halt mal gelernt sein.

Querklettern, Abklettern, Wasserfallklettern…

DSC01158Als ich endlich am Stand ankam, war ich erschöpft. Aber hilft nix! Weiter in die nächste Querung. Sechsergelände mit drei Meter Abklettern zum nächsten Stand. Lektion  #5: Abklettern ist im Vorstieg cool, aber leider nicht leicht. Genaugenommen sogar richtig knifflig. Und wenn dann unten eine Armada rostiger Haken wartet, bei der man gar nicht weiß, welcher da jetzt der zuverlässigste sein soll, dann ist das irgendwie unentspannt. Aber wird schon halten. Er kam flink nach, riet mir noch kurz, künftig beim Abklettern auch an meine Nachsteiger zu denken (Zwischensicherung anbringen! Lektion #6) und war auch schon wieder weg. Erster Stand natürlich überklettert, irgendwo paar Meter vor Seilende wieder irgendwas selber gebaut. Kennen wir ja jetzt schon. Ich hinterher, langsam echt müde. Aber anstatt zu fragen, ob ich noch vorsteigen wolle, hing auch schon das Geraffel wieder an meinem Gurt und los gings. Ich überkletterte auch mal einen Stand (mit Borhaken!), nur um ein paar Meter weiter an ein paar rostigen Teilen was zu bauen, weil das kommende Terrain so schwer aussah 🙂 Kurzzeitig schlechtes Gewissen, dass er garantiert nie wieder mit mir losziehen würde, weil man bei dem Tempo ja gar nie ankommt…

War nicht ganz so steil ;-)Und während ich mich noch freute, dass wir bereits die schwierigsten Seillängen hinter uns hatten und dass es jetzt womöglich entspannt würde, kam eine weitere Lektion: Wasserfallklettern. Macht man im Winter? Ne, macht man in der Cassin auch im Sommer. Nach der sauberen Dusche und mit nassen Klamotten erreichten wir ein breites Band, auf dem wir das erste Mal für ein paar Minuten rasteten. Tranken. Aßen. Guckten. Durchatmeten. Ab jetzt würde es nur noch leichter. Die Verfolger waren inzwischen längst abgehängt, sie kletterten die schweren Seillängen technisch, was natürlich Zeit brauchte.

Kleiner Mensch = kleine Augen = schlechte Sehkraft!

Lang währte die Pause nicht, die Wolken türmten sich inzwischen schon dunkel auf. Ich ging weiter, hangelte mich über einen seltsamen Überhang, schaffte es, die mobilen Sicherungen so ungünstig anzubringen, dass sich das Seil einmal verhakte und das nächste Mal der Seilzug so stark war, dass ich es nicht bis zu einem ordentlichen Stand schaffte. Im Amphitheater der oberen Seillängen.Aber die versprochenen Sanduhren waren ohnehin nirgends, also baute ich was ausgesprochen Windiges und vertraute aufs Karma. Er zog an mir vorbei und in eine Verschneidung rein, die a) nass und b) sogar bei ihm ganz schön anspruchsvoll aussah. Lag wohl daran, dass sie wirkklich ernsthaft nass war.

Den nächsten Stand fand er nicht, ließ ihn also konsequent aus und kletterte diesmal, bis das Seil wirklich zu Ende war. Lektion 7: Wenn das Seil aus ist, hinterherklettern. Wir kletterten einige Meter simultan und anschließend die unangenehmste Seillänge der Tour. Nasser Scheiß bei dem ihm offensichtlich nach oben hin die Sicherunsmöglichkeiten ausgegangen waren.  Abenteuerurlaub! Weil ich ja Lektion #4 bereits verinnerlicht hatte, gab es keine Pause, sondern direktes Weiterklettern. Leichtes Gelände, ohne Sicherung. Ich legte ein, zwei Teile und konzentrierte mich stattdessen auf die Festigkeit des Gesteins. Stand an zwei Friends, weil ich natürlich den Stand ein paar Meter weiter rechts nicht gesehen hatte. Kleiner Mensch, kleine Augen, schlechte Sehkraft. Naja, Friends halten in ordentlichen Rissen ja eh gut.

Feuchtes Finale

Am RingbandSeine nächste Seillänge war dann zur Abwechslung mal wieder ein Wasserfall, der diesmal nicht horizontal durchklettert, sondern senkrecht nach oben durchstiegen wurde. Finale im Geröll und dann: Tatsächlich die letzte Seillänge. Eher ungesichertes Herumgeeier auf Geröll, dass man tunlichst nicht runterwirft. Ist mir natürlich dann doch passiert. Mit schlechtem Gewissen weiter bis zum allerletzten Stand der Tour im Ringband. Nochmal ein Stand an einem alten Haken und einer definitiv nicht armdicken Sanduhr. Bis ich alles aufgebaut hatte, stand er schon halb neben mir. Wieso war ich nicht überrascht?

Irrfahrt zum Gipfel

Wilde, aber wenig beunruhigende WolkenWährend ich erstmal die schöne Aussicht, das Ausziehen der Kletterschuhe, einen Müsliriegel und das Leben genoss, war bei ihm schon alles fertig zusammengepackt und startbereit. Verdammt, Lektion 4 ist knifflig! Recht einfach ging es übers Ringband in die Sonne. Er fragte, ob ich noch auf den Gipfel wolle. Das Teufelchen auf der Schulter flüsterte noch, dass das doch jetzt eh schon genial genug war und dass wir doch eeecht müde seien, das Engelchen hielt dagegen, dass es mich fuchsen würde, nicht hochgegangen zu sein und dass ich wohl so schnell nicht nochmal hier sein würde. Ich hörte mich was von „Gipfel“ sagen und prompt fanden wir uns mit Turnschuhen in überraschend anspruchsvollem Klettergelände, die Seile hübsch auf dem Rücken verstaut.

Blick von der Westlichen Zinne auf die große. Der Weg war schwer zu finden, irgendwann standen wir auf einem Nebengipfel und wussten nicht so recht wohin. Das Teufelchen hüpfte schon, hatte es doch gleich abgeraten. Michi packte seinen Alpinspürsinn aus, sicherte mich eine wirklich schwere Stelle hoch, suchte nach dem Weg und sprang leichtfüßig von der einen Ecke zur anderen dieses völlig zerklüfteten Gipfels. Irgendwann fanden wir doch wieder Markierungen und als mir langsam schon die Lust ausging, war urplötzlich alles vorbei. Ich war gerade um einen kleinen Pfeiler geschlüpft und sah alles gleichzeitig: Das Gipfelkreuz, direkt daneben meinen Seilpartner (wie verdammt kam er da so schnell hoch?!) und dann: die Große Zinne. Von oben. Ich war nur noch sprachlos. Konnte nicht fassen, was ich da sah und begriff erst ganz, gaaanz langsam, was das alles bedeutete: Wir hatten die Cassin wirklich durchstiegen. Waren durch eine der ganz großen Nordwände geklettert. Waren auf dem Gipfel. Wie um Gottes Willen hatte ICH es HIER her geschafft!?!

Vergiss Lektion 4. Genieße!

Gibt halt einfach wenig tolleres als Geröll....Nach ausgiebigen Staunen machten wir uns neben dem kleinen Gipfelkreuz über unsere Vorräte her und fanden den ein oder anderen fragwürdigen Spruch im Gipfelbuch. Ein „Highlight“: OBEN DIE BERGE – DIE FRAUEN IM TAL. OBEN DIE FREIHEIT – UNTEN DIE QUAL! Na, immerhin war „FREIHEIT“ nachträglich durchgestrichen und durch „DEPPEN“ ersetzt 🙂

Wir ließen zum ersten Mal an diesem Tag Lektion 4 außer Acht und blieben lange an diesem wunderschönen Ort. Der Himmel war zwar wild bewölkt, aber nicht sonderlich bedrohlich.

Der Abstieg forderte dann doch nochmal einiges an Konzentration und nach der gefühlten Ewigkeit über Geröll in sämtlichen Facetten hatte ich dann wirklich irgendwann genug. Gerade als ich mal ganz vorsichtig jammern wollte, stand er an einer Ecke und grinste breit. „Gleich wirds leichter!“, sagte er. „Ganz schön plumper Motivationsspruch, Meister“, dachte ich. Aber es stimmte tatsächlich und ein paar Minuten später kamen zunächst Scharen an Touristen und wenig später auch die Auronzohütte ins Blickfeld. Und dann: Das Auto. Einigermaßen fassungsloses High-Five. Verrückt! Komplett verrückt das alles! Ich fasse es nicht! Also wirklich, ich meine, ICH FASSE ES NICHT! Cassin! Westliche Zinne! WESTLICHE ZINNE! CASSIN! ICH!

Zum Schluss

Womöglich klingt diese Erzählung nach einer unentspannten, stressigen Unternehmung. Das war es nicht. Lektion #4 ist in dieser Art von Wand unerlässlich und widerspricht nur meinem inneren Koalamodus. Mit sechs Stunden für die Tour waren wir auch nicht sonderlich langsam unterwegs. Es war eine außergewöhnliche Erfahrung, bei der ich mir bewusst bin, dass es nicht selbstverständlich ist, jemanden zu kennen, der so viel mehr Erfahrung hat und diese auch teilt. Ich bin dankbar für diese spannende Zeit.

 

 

Fotocredit: Alle Bilder mit normaler Farbtemperatur (eher blau): Michi D., alle mit Gelbstich und verzogenen Horizonten: ulligunde.com

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6 Comments

  • Reply Hendrik August 16, 2015 at 9:03 am

    Glückwunsch zu dieser wirklich genialen Route, sehr imposant =) Ich hoffe Dir dies in zwei, drei Jahren mal nachzumachen!

  • Reply Chris August 16, 2015 at 11:07 am

    Alter Schwede, ganz großen Respekt, tolle Bilder und genial geschrieben! versüßt einem den verregneten Sonntag!

  • Reply Mario August 16, 2015 at 2:25 pm

    Super Sache!
    Vielleicht auch in Bälde so bald Peru nicht mehr in den Knochen steckt 😀

    LG aus Vorarlberg,
    Mario

  • Reply Dennis August 17, 2015 at 2:29 pm

    Meine Güte Erika… grandios! GRANDIOS!!! Glückwunsch, ich bin ehrfürchtig und neidisch zugleich 🙂 Wenn ich mal groß und stark bin, irgendwann, dann kletter‘ ich das Ding auch mal. Bis dahin lese ich einfach noch ein paar Mal deinen Artikel und guck mir die super Bilder an.

    Gruß
    Dennis

  • Reply Momente: Völlig durch (Nikibi, Lastoni di Formin) | ulligunde.com August 18, 2015 at 7:58 pm

    […] Dennis on Crashkurs im Klettern für Große (Cassin, Westliche Zinne) […]

  • Reply Es passt schon. (Anderl Heckmair-Gedenkweg/Weg der Lechtaler, Widderstein) | ulligunde.com August 20, 2015 at 9:37 pm

    […] Momente: Völlig durch (Nikibi, Lastoni di Formin) | ulligunde.com on Crashkurs im Klettern für Große (Cassin, Westliche Zinne) […]

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