Ich bin ein Fan von Merino, das dürfte inzwischen klar sein. Der Vorteil, dass man diese Hemden einige Tage lang auf Tour tragen kann, ohne die Kollegen mit exzessivem Schweißgeruch zu behelligen ist einfach ein großartiger Vorteil, den ich nicht mehr missen möchte. Zudem trocknet der Stoff enorm schnell, wodurch man solche Hemden auch gut einmal abends schnell waschen kann und sie am nächsten Tag wieder einsatzbereit sind. Weiterlesen →
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Testbericht: edelrid Korben (Klettergurt)
Getestet und geschrieben: Sammy
Einen neuen Gurt zu kaufen ist ja immer irgendwie ein neuer „Lebens“abschnitt. Da hat man so viel mit dem alten erlebt, ist gestürzt, hat sich gefürchtet, hat gejubelt und geflucht, während er all das mit völliger Ruhe aber 100% zuverlässig ausgehalten hat. Und diesen Partner soll man dann einfach ersetzen?! Irgendwie ein trauriger Entschluss, aber es hilft nichts: Nach über zwei Jahren lösten sich langsam Nähte bis letztendlich der hintere Gummibund riss, der Beinschlaufen und Hüftgurt zusammenhält. Einer neuer muss her. Weiterlesen →
Salewa – Firetail GTX (w)– Approacher (Schuhe)
Von meinen letzten Zustiegsschuhen (Salewa MTN Trainer) war ich ja schwer begeistert. Sie passten vom ersten Moment an, machten so einiges mit und waren stets gemütlich. Leider waren sie nach knapp einem Jahr an der Ferse so aufgerissen, dass große Stücke Schaumstoff erst rausschauten und irgendwann nicht mehr vorhanden waren. Das passierte mir bei denen davor (La Sportiva) ebenso – scheint also wohl an mir zu liegen… Weiterlesen →
Eine Ode an die Lieblingskletterschuhe: Miura VS von La Sportiva
Mit Kletterschuhen ist es eine verzwickte Sache. Sie sollen so eng sitzen, dass keine Luft mehr im Schuh ist, aber bestenfalls nach einer Route nur so sehr schmerzen, dass man es auch noch ein zweites, drittes, viertes und zehntes Mal aushält. Hat man diese Schuhe einmal gefunden, lässt man sie besser nie mehr los. Grund genug für mich, einfach nochmal genau die gleichen Schuhe zu kaufen: Die Miura von La Sportiva. Weiterlesen →
Testbericht Vector von Black Diamond (Kletterhelm)
Im Februar besuchten wir die ISPO. Natürlich waren einige interessante Neuigkeiten und Kuriositäten dabei, aber letztendlich hat uns eigentlich eines am meisten begeistert: Der Stand von Black Diamond. Zum einen waren die Produkte auf äußerst ästhetische Art präsentiert, zum anderen entdeckten wir die neuen Helme, die uns schwer beeindruckten. „Will haben“-Modus AN. Weiterlesen →
Testbericht: Monkee Ubwuzu Pants (Boulderhose lang)
Alles, was mit den neuen Trendsportarten Klettern oder Bouldern zu tun hat, kann zu einem völlig übertriebenen Preis verkauft werden – so zumindest zunehmend mein Eindruck. Ein völlig gewöhnliches Tanktop, auf dem ein hängender Affe oder ein Karabiner abgebildet ist, kann dann schon mal 60 Euro kosten, offensichtlich verringert das nicht den Absatz – im Gegenteil. Bei Boulderhosen ist es das Gleiche, da kosten ganz normale Jogginghosen aus gemütlichem Stoff rund 90 Euro. Das Traurige daran: Es gibt nicht wirklich Alternativen – wer also eine bunte Hose am Fels tragen möchte, kommt kaum drumrum, denn H&M und Co verkaufen zwar auch „Schlabberhosen“, aber eben nur in schwarz und grau. Weiterlesen →
Vassi Freeride Collection von Haglöfs im Test
Gut, der Winter geht gerade in die zweite Halbzeit über, aber eine Ausrüstung im Wert von 1.000 Euro muss ordentlich getestet werden. Und jetzt ist sie im Laden ja vielleicht “günstiger” zu bekommen. Also hier nun der Testbericht zur VASSI Freeride Collection von Haglöfs.
Bin ich schizophren? Wenn dann dreifach, denn wenn ich an die Vassi denke, sehe ich sie im ersten Moment durch die Augen einer Frau, im zweiten durch die Linse einer Fotografin und im dritten durch den Schneestaub einer Freeriderin. Weiterlesen →
Der STOKE von Dynafit – eine Liebeserklärung
Bis vor einem Jahr war der Winter für mich noch ein notwendiges Übel – zwar hatte ich viel Spaß mit dem Snowboard, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht mehr viel Neues lernen zu können. Touren mit Schneeschuhen&Snowboard waren häufig nervig, weil meine Partner mit Ski bei Ziehwegen einfach im klaren Vorteil waren. Aber ein Sportgerät, das man sicher beherrscht, tauscht man auch nicht mir-nichts-dir-nichts gegen zwei Bretter aus, die man nicht sonderlich zuverlässig lenken kann. Zwar lernte ich schon als kleiner Zwerg auf Ski zu stehen, aber in dem Moment, als mehr aus meinem Kamikaze-Stil hätte werden können, stieg ich auf das Snowboard um. Künstlerpech.
Vorletztes Jahr dann wagte ich den Schritt, lieh mir grausam schmale Latten von meiner Mutter und zog die ersten… hm… „Linien“ durch den Tiefschnee. Nach zwei Jahren Übung geht es inzwischen wieder einigermaßen gut, was einerseits daran liegt, dass ich letztes Jahr die Möglichkeit bekam, breite Freeride-Ski auszuprobieren und andererseits daran, dass sich Ende 2012 einige Türen plötzlich öffneten, die ich mich nicht zu erträumen gewagt hätte.
Fest steht: Letztendlich zogen für einen begrenzten Zeitraum zwei unglaublich breite und gleichermaßen unglaublich leichte Freeride-Latten in meine Wohnung ein – und änderten einiges grundlegend.
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3 Monate mit den STOKE von Dynafit
Ich bin kein Materialfetischist – glaube ich zumindest. Natürlich ist es schön, für einige Sportarten gut ausgerüstet zu sein, aber so etwas, wie bei den STOKE ist mir noch nie passiert: Ich bekomme Herzklopfen, wenn ich an diesen Ski denke.
Außergewöhnlich
Ich verbinde so viel mit diesem Ski, dass ich gar nicht schnell genug tippen kann, was mir alles dazu einfällt. LEBENSFREUDE, ist das erste. Mit dem STOKE verbinde ich Erlebnisse, die absolut außergewöhnlich waren. Es waren Herausforderungen, die teilweise Überwindung und Mut erforderten. Während so manchem Aufstieg war es Ungewissheit, ob ich die Abfahrt gut schaffen würde. Gut die Hälfte der Unternehmung mit dem STOKE war ein kleines Abenteuer inmitten unberührter Natur und alpiner Stille. Speziell denke ich da an die zwei Touren in Fideris, die ich allein unternahm. Bei Lawinenwarnstufe 3 nimmt man seine Umgebung enorm genau wahr, was auch ein Erlebnis für sich ist. Aber auch so mancher Aufstieg durch steile Rinnen kommt mir da in den Sinn.
Der STOKE steht in mir aber auch für Freundschaft, Vertrauen und Menschen, die ebenso wie die Unternehmungen außergewöhnlich sind. Es sind Menschen, die für ihre Träume einstehen und anstatt nur darüber zu reden, rausgehen und sie tatsächlich verwirklichen. Menschen, die Unglaubliches leisten, Menschen, die mir Dinge beibrachten oder einfach enorm sympathisch sind. Jede einzelne Bekanntschaft, die ich mit und durch diese Ski gemacht habe, möchte ich nicht missen.
Und auch aus Blogger-Sicht steht dieser Ski für mich für eine außergewöhnliche nette Zusammenarbeit mit Dynafit und für Fotos, auf die ich teilweise wirklich stolz bin. Ohne diese Ski hätte ich diesen Winter womöglich nicht diese enorme Begeisterung für Skitouren entwickelt und wäre an einigen Orten wohl schlicht nicht gewesen. Letztendlich sind die Ski also auch ein großer Schritt für ulligunde.com.
Der STOKE: keine Pistensau
Der STOKE gehört für mich in den Powder –dort macht er einfach am meisten Spaß, das haben breite Latten halt so an sich. Was aber der eigentliche Clou ist: Es ist kein Problem, sie dort hin zu bekommen. Letztes Jahr hatte ich reine Powderlatten von Mountain Wave, die in der Abfahrt natürlich der Hammer waren, bei denen aber gefühlt ein Ski so viel wog, wie die komplette Tourenausrüstung von Dynafit zusammen. Für mich als kleine Frau mit begrenzter Kraft war daher bei Aufstiegen von über 1.600 Höhenmeter einfach Schluss. Mit dem STOKE ist das anders: Egal ob an den Füßen, am Rücken, auf der Schulter oder beim Skaten – der STOKE ist mit seinem bemerkenswerten Gewicht einfach kein Hindernis. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass sie genau dafür konzipiert wurden. Die Athleten von Dynafit rennen innerhalb weniger Stunden auf die hohen Berge dieser Welt und benötigen dafür natürlich extrem leichte Ausrüstung.
Kein Dynafit-Athlet, dennoch begeistert
Mir wird ganz anders, wenn ich daran denke, was diese Athleten leisten. Ich könnte keine drei Minuten mit ihrem Tempo mithalten und dennoch teile ich die Begeisterung für dieses Material. Das geringe Gewicht ermöglicht Dinge, die mit anderen Ski – für mich – nicht möglich wären. Für aufstiegsorientierte Tourengeher gäbe es sicher passendere Dynafit-Ski als diese breiten Latten. Für mich als jemand, der den Aufstieg als notwendiges Übel für eine gute Abfahrt sieht, sind sie wie gemacht.
Ulligunde sagt leise ade.
Fest steht: Es wird ein trauriger Moment, wenn die Ausrüstung in genau einem Monat wieder zurück nach München reist. Einerseits, weil dann der Winter für mich beendet ist (die andere Ausrüstung steckt im Sparschein für unseren Bus) und andererseits, weil eine grandiose Zeit zu Ende geht. Aber anstatt traurig zu sein, freue ich mich langsam auch wieder auf den Sommer. FlipFlops, Sonne bis zehn, das Klicken der Karabiner, das Gefühl von warmem Fels und Chalk an den Fingern oder einem schweren Rucksack auf dem Rücken, Schlafen in unserem Bus oder im Zelt auf einem Gipfel…. It could be worse ;-) In diesem Sinne: danke Dynafit!
Testbericht: G2 Combi Mitt Glove von Mountain Equipment (Handschuhe umklappbar)
Jeder Fotograf dürfte diese Situation kennen: Es ist zu kalt, um ohne Handschuhe unterwegs zu sein. Plötzlich tut sich ein wunderschönes Motiv auf, aber bis die Fingerhandschuhe ausgezogen sind, ist es schon wieder vorüber. Na toll. Also Kamera wieder verstauen, zurück in die Fingerhandschuhe fummeln und der restlichen Gruppe hinterherspurten. Das ist irgendwie nicht das Gelbe vom Ei, also muss eine andere Lösung her. Auf Handschuhe einfach zu verzichten ist keine Option, mit Fingerhandschuhen zu fotografieren irgendwie auch nicht – eine gute Kombilösung wäre also ein Handschuh, bei dem die Fingerspitzen frei sind, während der Rest der Hand im Handschuh steckt. Perfekt! Will ich haben! Weiterlesen →
Testbericht: Alpine Carbon Cork – Skistöcke von Black Diamond
Die Wintersaison steht vor der Tür, die neue Freeride Collection hängt in froher Erwartung am Kleiderschrank, die Ski sind frisch gewachst und warten eifrig auf ihren Einsatz. Super Voraussetzung, wären da nicht diese nervigen Schraub-Teleskopstöcke, die garantiert immer in den ungünstigsten Situation entweder nicht oder zu leicht aufgehen. Zeit für etwas Neues – Zeit für FlickLock! Weiterlesen →














































