Auf Allgäus schwersten Gipfel: Siplinger Nadel
Endlich mal wieder eine Aktion ganz nach meinem Geschmack: Kondition fordern, etwas Neues sehen und viel Futter für die Kamera: Top-Voraussetzungen für einen gelungenen Tag. Der Plan war nichts Geringeres, als einen der schwersten Gipfel des Allgäus zu besteigen. Weiterlesen →
Der erste kleine Roadtrip mit dem neuen Bus
Jetzt kann ich es ja sagen: Wir haben einen neuen Bus! Nachdem der Kauf etwas kurios und bisweilen ziemlich nervenaufreibend war (der Händler fand zwischenzeitlich die Papiere nicht, beharrte aber dennoch darauf „seinen Teil der Abmachung ja eingehalten zu haben“), ist nun alles klar. Weiterlesen →
Der STOKE von Dynafit – eine Liebeserklärung
Bis vor einem Jahr war der Winter für mich noch ein notwendiges Übel – zwar hatte ich viel Spaß mit dem Snowboard, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht mehr viel Neues lernen zu können. Touren mit Schneeschuhen&Snowboard waren häufig nervig, weil meine Partner mit Ski bei Ziehwegen einfach im klaren Vorteil waren. Aber ein Sportgerät, das man sicher beherrscht, tauscht man auch nicht mir-nichts-dir-nichts gegen zwei Bretter aus, die man nicht sonderlich zuverlässig lenken kann. Zwar lernte ich schon als kleiner Zwerg auf Ski zu stehen, aber in dem Moment, als mehr aus meinem Kamikaze-Stil hätte werden können, stieg ich auf das Snowboard um. Künstlerpech.
Vorletztes Jahr dann wagte ich den Schritt, lieh mir grausam schmale Latten von meiner Mutter und zog die ersten… hm… „Linien“ durch den Tiefschnee. Nach zwei Jahren Übung geht es inzwischen wieder einigermaßen gut, was einerseits daran liegt, dass ich letztes Jahr die Möglichkeit bekam, breite Freeride-Ski auszuprobieren und andererseits daran, dass sich Ende 2012 einige Türen plötzlich öffneten, die ich mich nicht zu erträumen gewagt hätte.
Fest steht: Letztendlich zogen für einen begrenzten Zeitraum zwei unglaublich breite und gleichermaßen unglaublich leichte Freeride-Latten in meine Wohnung ein – und änderten einiges grundlegend.
x
3 Monate mit den STOKE von Dynafit
Ich bin kein Materialfetischist – glaube ich zumindest. Natürlich ist es schön, für einige Sportarten gut ausgerüstet zu sein, aber so etwas, wie bei den STOKE ist mir noch nie passiert: Ich bekomme Herzklopfen, wenn ich an diesen Ski denke.
Außergewöhnlich
Ich verbinde so viel mit diesem Ski, dass ich gar nicht schnell genug tippen kann, was mir alles dazu einfällt. LEBENSFREUDE, ist das erste. Mit dem STOKE verbinde ich Erlebnisse, die absolut außergewöhnlich waren. Es waren Herausforderungen, die teilweise Überwindung und Mut erforderten. Während so manchem Aufstieg war es Ungewissheit, ob ich die Abfahrt gut schaffen würde. Gut die Hälfte der Unternehmung mit dem STOKE war ein kleines Abenteuer inmitten unberührter Natur und alpiner Stille. Speziell denke ich da an die zwei Touren in Fideris, die ich allein unternahm. Bei Lawinenwarnstufe 3 nimmt man seine Umgebung enorm genau wahr, was auch ein Erlebnis für sich ist. Aber auch so mancher Aufstieg durch steile Rinnen kommt mir da in den Sinn.
Der STOKE steht in mir aber auch für Freundschaft, Vertrauen und Menschen, die ebenso wie die Unternehmungen außergewöhnlich sind. Es sind Menschen, die für ihre Träume einstehen und anstatt nur darüber zu reden, rausgehen und sie tatsächlich verwirklichen. Menschen, die Unglaubliches leisten, Menschen, die mir Dinge beibrachten oder einfach enorm sympathisch sind. Jede einzelne Bekanntschaft, die ich mit und durch diese Ski gemacht habe, möchte ich nicht missen.
Und auch aus Blogger-Sicht steht dieser Ski für mich für eine außergewöhnliche nette Zusammenarbeit mit Dynafit und für Fotos, auf die ich teilweise wirklich stolz bin. Ohne diese Ski hätte ich diesen Winter womöglich nicht diese enorme Begeisterung für Skitouren entwickelt und wäre an einigen Orten wohl schlicht nicht gewesen. Letztendlich sind die Ski also auch ein großer Schritt für ulligunde.com.
Der STOKE: keine Pistensau
Der STOKE gehört für mich in den Powder –dort macht er einfach am meisten Spaß, das haben breite Latten halt so an sich. Was aber der eigentliche Clou ist: Es ist kein Problem, sie dort hin zu bekommen. Letztes Jahr hatte ich reine Powderlatten von Mountain Wave, die in der Abfahrt natürlich der Hammer waren, bei denen aber gefühlt ein Ski so viel wog, wie die komplette Tourenausrüstung von Dynafit zusammen. Für mich als kleine Frau mit begrenzter Kraft war daher bei Aufstiegen von über 1.600 Höhenmeter einfach Schluss. Mit dem STOKE ist das anders: Egal ob an den Füßen, am Rücken, auf der Schulter oder beim Skaten – der STOKE ist mit seinem bemerkenswerten Gewicht einfach kein Hindernis. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass sie genau dafür konzipiert wurden. Die Athleten von Dynafit rennen innerhalb weniger Stunden auf die hohen Berge dieser Welt und benötigen dafür natürlich extrem leichte Ausrüstung.
Kein Dynafit-Athlet, dennoch begeistert
Mir wird ganz anders, wenn ich daran denke, was diese Athleten leisten. Ich könnte keine drei Minuten mit ihrem Tempo mithalten und dennoch teile ich die Begeisterung für dieses Material. Das geringe Gewicht ermöglicht Dinge, die mit anderen Ski – für mich – nicht möglich wären. Für aufstiegsorientierte Tourengeher gäbe es sicher passendere Dynafit-Ski als diese breiten Latten. Für mich als jemand, der den Aufstieg als notwendiges Übel für eine gute Abfahrt sieht, sind sie wie gemacht.
Ulligunde sagt leise ade.
Fest steht: Es wird ein trauriger Moment, wenn die Ausrüstung in genau einem Monat wieder zurück nach München reist. Einerseits, weil dann der Winter für mich beendet ist (die andere Ausrüstung steckt im Sparschein für unseren Bus) und andererseits, weil eine grandiose Zeit zu Ende geht. Aber anstatt traurig zu sein, freue ich mich langsam auch wieder auf den Sommer. FlipFlops, Sonne bis zehn, das Klicken der Karabiner, das Gefühl von warmem Fels und Chalk an den Fingern oder einem schweren Rucksack auf dem Rücken, Schlafen in unserem Bus oder im Zelt auf einem Gipfel…. It could be worse ;-) In diesem Sinne: danke Dynafit!
Skitour auf den Steineberg (Allgäu)
Um eins ins Bett. Nach vier Stunden wieder aufstehen, damit man um sechs im Büro sein kann. Um zehn wieder raus, damit man um 15.30 pünktlich zum Betriebsrodeln da steht. Bleiben gute fünf Stunden, um zum Beispiel bei absoluten Traumbedingungen auf Skitour zu gehen. Klingt wenig entspannt? War es auch nicht. Aber dennoch die absolut richtige Entscheidung!
Impressionen Winter 2012/13
Fotos wenn angegeben via lawinenlehrgang.de
Freeriden im Allgäu
So, was ist jetzt die Steigerung von “Hammer“?! Keine Ahnung, fest steht, dass die letzte Hälfte der Woche der absolute Ober-Hammer war! Weiterlesen →
Pulverspaß im Allgäu
Es gäbe da einige Sachen zu tun.. Steuererklärung, mündliche Abschlussprüfung vorbereiten, arbeiten… Man könnte aber auch einfach rausgehen und Spaß haben, das Leben könnte schließlich morgen vorbei sein! Also Punkt 12 Uhr raus aus dem Büro und ab in den Tiefschnee! Ein extrem feiner Ride durch komplett unverfahrenen Pulverschnee, das geht nur mit einem befreundeten Local als Guide und einem starken Skigebiet, dessen Gondeln nicht nur für Pistenfahrer perfekt geeignet sind.
Weiterlesen →
Träume erfüllen in den Dolomiten
Es gibt Orte, die man gesehen haben will. Bei manchen ist es der Eiffelturm, der Machu Picchu, der Everest oder das Opera House. Bei mir waren es schon lange die Drei Zinnen. Weshalb, das kann ich gar nicht so genau sagen. Einerseits wahrscheinlich, weil sie fototechnisch ein ziemliches Hammermotiv sind. Klettertechnisch natürlich, weil sich große Geschichten um diese drei Nordwände ranken. Und auch aus studientechnischer Sicht interessierte es mich, wie die Tourismusorganisation Südtirol ihre Destination vor Ort so aufzieht. Als vor wenigen Wochen eine Einladung zu einer Pressereise von eben dieser Tourismusorganisation ins Haus flatterte, sagte ich sofort zu. Weiterlesen →
In die Stille der Bergwelt – oder auch nicht.
4 Tage Skifahren in Fideris, 6 Tage Bouldern im Tessin. Ein perfekter Jahreswechsel.
13 Tage frei – klar, dass man da was unternehmen will. Wir haben uns für diese Ferien das doppelte Spaßprogramm gegönnt und buchten uns für 4 Tage in unser kleines Traditionsskigebiet in der Schweiz und anschließend noch 6 Tage in einem gemütlichen Rustico, hoch über dem Bouldermekka im Tessin ein. 4 Tage Entspannung und Freeride-Spaß, 6 Tage inkl. Silvester mit Freunden am Fels. Klingt nach einem perfekten Plan? War es auch! Weiterlesen →
Gemütliche Skitour bei Traumbedingungen: Bärenkopf/Allgäu

Nicht, dass mir die Arbeit bei outdooractive.com keinen Spaß macht, aber es gibt einfach schönere Dinger als im Büro zu sitzen. Bei Traumbedingungen und einem wunderschönen Sonnenaufgang auf Skitour zu gehen zum Beispiel. Weiterlesen →

















































































