• ulligunde
    • about
    • Flattr – Wertschätzung für gute Inhalte
    • Übersichtskarte: Reise- und Tourenberichte
    • Übersichtskarte: Klettern & Bouldern im Allgäu
    • Rechtliches
ulligunde

Bergsport.Reisen.Fotografie

  • Basislager
  • Berge
    • Sommer
    • Winter
    • AllgäuRide 2012/2013
    • Fotogalerie
  • Trekking
    • Via Alpina
    • Übersichtskarte: Reise- und Tourenberichte
  • Klettern
    • Bouldern
    • Klettern
    • Fotogalerie Klettern und Bouldern
  • Ausrüstung und Erfahrung
    • Produkte outdoor
    • Produkte casual
    • Know How
  • Dies und das
    • Gerade entdeckt
  • Fotografie
⟨ ⟩

Testbericht: Merino-Socken von Icebreaker

31. Mai 2012 · ulligunde

Wer hier auf der Webseite ein bisschen rumsurft, wird unweigerlich auf meine  Missionarsberufung stoßen, die Menschheit von Klamotten aus Merinowolle zu überzeugen – speziell natürlich von Socken aus dieser Wunderwolle. Das  rührt einerseits von meiner eigenen Begeisterung her, andererseits könnten stinkende Hüttenräume (und vor allem Schlafzimmer und Zelte!) für immer aus den Erfahrungsberichten verbannt werden, denn: Merino-Socken stinken nicht. Zumindest nicht ansatzweise so schlimm wie gewöhnliche Wandersocken.

 

Nun schwöre ich seit einigen Jahren auf Merinosocken von Smartwhool. Die Bergfreunde überredeten mich zu ein bisschen Weltoffenheit und schickten mir welche von Icebreaker zum Test zu. Icebreaker, der Hersteller aus dem schönen Neuseeland mit der noch schöneren Werbung dürfte inzwischen jedem Outdoorer ein Begriff sein. Die teilweise unschönen Preise allerdings auch. Bei 29€ für ein Paar Socken höre ich im Geist schon das „NEUNUNDZWANZIG EURO! Dafür haben wir früher…!!“-Argument meiner Mutter, die dann immer wild gestikulierend und mit großen Augen vor mir steht.

Aber vielleicht können sie ja etwas Besonderes? Ich habe die Socken nun über einen Monat ausgiebig getestet und bin immer noch nicht recht begeistert. Ich habe normalerweise Schuhgröße 38/39, also nahm die ich die Socken in M (37,5-40,5). Vielleicht war das der Fehler, denn die Socken sitzen einfach nicht richtig. Die Ferse schiebt sich hinten schnell etwas nach oben, die Zehenbox ist extrem breit und überhaupt sitzt die Socke nicht richtig fest. Ich habe einen relativ schmalen Fuß, aber dass die Socken gleich so schlecht passen, hätte ich nicht erwartet.

Über Pfingsten war ich mit den dünnsten der drei unterwegs. Bei “medium weight” dachte ich an angenehm gepolsterte Socken, die für lange Sommer-Trekkingtouren gut geeignet sein würden. Die anderen beiden Socken (heavy cushion und expedition cushion) sind für den Normalgebrauch definitiv eine Nummer zu warm, letztere sind bei mir nur als Couch-Lümmel-Socken im Einsatz, denn selbst in den Skitourenstiefeln wären sie mir bei den meisten Touren zu dick und damit zu warm. Durch die schlechte Passform fallen sie dafür allerdings sowieso raus. Aber selbst die “medium weight” Socken sind auffallend dick. Das ist anfangs noch sehr angenehm, schließlich wird in den Wanderschuhen dadurch jeder Tritt noch zusätzlich gedämpft. Wer aber etwas länger unterwegs ist oder an warmen Tagen wandert, wird die warmen Socken verwünschen, denn die Füße werden unangenehm warm. Darüber wäre vielleicht noch hinwegzusehen, denn es ist tatsächlich recht angenehm, wenn der Fuß so gepolstert ist – allerdings bekam ich durch die schlechte Passform an den ungewöhnlichsten Stellen Blasen. Nicht wie (bei mir) eher üblich an der Achillesferse, sondern an der Vorderseite der Zehen und der Unterseite der Ferse, was auf langen Touren natürlich besonders ungünstig ist. Auch nicht ganz so angenehm ist, dass die Socken wirklich lang sind- bei mir reichen sie bis fast ans Knie! Für Wandersocken finde ich das zu lang, für Skitouren dürfte es ganz angenehm sein.

Fazit: 

An sich sind die Socken von Icebreaker robust und dienen mit allen Vorzügen, die Merino-Wolle zu bieten hat. Sie riechen auch nach mehreren Wandertagen kaum, trocknen sehr schnell und transportieren Feuchtigkeit zuverlässig weg von der Haut. Wer sich für die Icebreaker-Socken entscheidet, sollte sie definitiv eine Größe kleiner wählen. Wer schon immer einen wirklich dicken Socken haben wollte, wird mit der “Expedition Cushion” Variante bestens bedient sein, wer für normale Wandertage etwas sucht, sollte zu einer der dünneren Varianten greifen. Im direkten Vergleich mit den Socken von Smartwhool sind sie definitiv robuster und bekommen weniger schnell Löcher, dafür überzeugt Smartwhool mit einer guten Passform für schmale Füße.

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden

  • Twitter
  • Facebook
  • E-Mail
  • Pinterest
  • Mehr
  • Google +1

Gefällt mir:

Gefällt mir Lade...
Posted In: Produkte outdoor
Tagged: Expeditionssocken, Icebreaker, Merino, Neuseeland, Skisocken, Skitourensocken, Socken, Wandersocken

Kommentare

Kommentar hinterlassen →
  1. Lisa
    16. Oktober 2012 Reply

    Falls Du mal wieder in Testlaune bist, versuche mal Woolpower-Socken, unscheinbar und ohne Schnickschnack, aber ich persönlich habe darin ein Supergefühl, allerdings habe ich nur das warme Modell für Wintertouren, diese halten meine verfrorenen Frauenfüße super warm.

    • ulligunde
      17. Oktober 2012 Reply

      Hi Lisa!

      Wow, vielen Dank für den guten Tipp! Die werde ich bald mal testen :) Danke!

  2. ulrich
    27. Januar 2013 Reply

    Danke für deine zeilen, genau danach habe ich gesucht!
    LG
    ulrich

Kommentar verfassen Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

Gravatar
WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. ( Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. ( Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. ( Abmelden / Ändern )

Abbrechen

Verbinde mit %s

Trackbacks & Pingbacks

  1. Testbericht: Spinx Q Jacket von Haglöfs (Women) « ulligunde
  2. Ortovox Womens Fleece Logo Hoody « ulligunde
  • Neueste Beiträge

    • Testbericht Vector von Black Diamond (Kletterhelm)
    • Bloggertreffen im Zillertal 2013
    • Auf Allgäus schwersten Gipfel: Siplinger Nadel
    • Testbericht: Monkee Ubwuzu Pants (Boulderhose lang)
    • Zehn Tage auf dem Land. Ein Resümee.
    • Komm, wir machen eine Kehrtwende.
    • Bouldern: Murgtal ***
    • Minimalismus – Konzentration auf das Wesentliche
    • Vassi Freeride Collection von Haglöfs im Test
    wordpress hit counter
    Flattr this
  • Reise- und Tourenberichte

    Übersichtskarte

    Bouldern & Klettern im Allgäu

    Übersichtskarte
  • Bergsport. Reisen. Fotografie

    …Ulligunde eben!

    Bergsport. Reisen. Fotografie – das ist Ulligunde. Da gehört Klettern im Allgäu, Zelten auf Gipfeln und Trekking in fernen Ländern ebenso dazu, wie aktuelle Produkttests und gute Fotografie. Aber welches Wort vereint diese drei Leidenschaften? Ulligunde eben. Übersichtlich. Interessant. Eindrucksvoll.

    Schließe dich 408 Followern an

  • Theme: Debut von Luke McDonald.
  • Bloggen Sie auf WordPress.com.
  • Connect with us:
  • Twitter
  • Facebook
  • Flickr
  • RSS
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 408 Followern an

Powered by WordPress.com
loading Abbrechen
Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!
Email check failed, please try again
Ihr Blog kann leider keine Artikel per E-Mail sharen.
%d Bloggern gefällt das: