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Jack Wolfskin und Patagonia verwenden Daunen von lebenden Tieren

18. Januar 2012 · ulligunde

Ein erschütterndes Video mit Wegschau-Potenzial. Aber nun liegt es an uns Kunden, zu reagieren und Zeichen zu setzen!

Daunen

http://www.mdr.de/fakt/video34912.html

Die ungefragte Reaktion von VauDe:

“Servus Leute!

 

Der/Die ein oder andere hat vielleicht gestern die Fakt-Sendung im ARD gesehen und fragt sich, wie VAUDE mit dem Thema Daunen umgeht. Wir würden uns also freuen wenn Ihr euch kurz die Zeit nehmt um zu lesen wie das bei uns aussieht!

 

VAUDE verwendet Gänse- und Enten-Daune in Schlafsäcken und Bekleidung. Die Daune stammt aus Polen, Russland und China.

VAUDE hat in der VAUDE Product Policy eine klare Selbstverpflichtung, ausschließlich Daune aus Totrupf und nicht aus Stopfleberproduktion zu verwenden.

 

Uns liegen alle entsprechenden Bestätigungen unserer Lieferanten vor, dass diese Bedingungen auch eingehalten werden.

 

Dennoch können wir aktuell leider noch keine 100% Kontrolle über die Bedingungen gewährleisten, unter denen die Tiere gehalten und behandelt werden, von denen unsere Daune stammt.

 

Deshalb beauftragen wir eine unabhängige Organisation, die gesamte Lieferkette unserer Daunen zu auditieren: Von der Gänse-/Enten-Farm über die Schlachtbetriebe über die zweifelsfreie Zuordnung der Herkunft der Daune beim Händler bis hin zur Verarbeitung der Daune in unseren Produkten werden wir alle Schritte von unabhängigen Experten überprüfen lassen.

 

Wir erreichen damit eine lückenlose Transparenz über unsere gesamte Lieferkette bei Daunen. Damit können wir dann zusätzlich zu den Bestätigungen unserer Lieferanten nachweisen, dass unsere Produkte ausschließlich Daune aus Totrupf und nicht aus Stopfleberproduktion enthalten.”

[Facebook am 18.1.2012]

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Veröffentlicht in: dies & das
Schlagwort: Verantwortung

Kommentare

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  1. Axel
    31. Januar 2012 Reply

    Ich glaube nicht, dass irgendein Hersteller sicher sein kann, dass seine Daunen von einem Geflügel kommen, welches nicht vorher schonmal “lebend” gerupft wurde. Die schlichte Bescheinigung, dass eben dieser Haufen Daune aus totrupf (meinetwegen auch “ungestopft”) kommt, sagt nix über die Vergangenheit des Tieres aus von dem die Dauenen kommen. Wer Daune will, soll kaufen, wer sicher sein will, dass keine Lebendrupf in seiner Tüte ist, kauft KuFa. Nur was fällt bei KuFa alles an “Abfall” an?! Daune ist Böse. Kufa auch.P.S.: Netter Blog übrigens.

  2. mama
    19. Februar 2012 Reply

    Ok, alles richtig. Aber man sollte trotzdem Aufmerksamkeit wecken!Nicht nur kaufen. nachdenken ist mühsam, aber der Anfang alles nachhaltigen Lebens und Verbrauchens.Ohne diese “shocking news” bleibt alles beim Alten. Also ruhig rein in den blog. ist wie bei hart aber fair, Panorama oder monitor!Ein “artverwandtes Problem” sind die 4€-T-Shirts von H&M, bei denen die armen Frauen in Bangladesh, Indien usw. nicht annähernd den Mindestlohn bekommen, den sie zum primitivsten Leben bräuchten. Wenn die deutschen Firmen da dranbleiben und die “german funny girls and boys” auch mal nen Euro drauflegen,kann sich eines Tages was ändern, vorerst bleibt ein übler Beigeschmack…(Das meiste Geld wird eh in die irre teuren Werbung gesteckt…)Outdoor und Wohlfühlen in einem tollen, der Natur abgetricksten Daunenanorak und Schlafsack bleibt für den Informierten Sportler doch ein Problem…Gerdi von der ÖDP, den Ökodemokraten

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